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"Sieg Heil"-Durchsage in ÖBB-Zug: Verdächtige geständig

Von nachrichten.at/apa, 17. Mai 2023, 16:16 Uhr
Railjet: SP startet Petition für Erhalt der Verbindungen
(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

WIEN/ST. PÖLTEN. Zwei nach der Einspielung einer Hitler-Rede über die Sprechstellen in einem ÖBB-Railjet ausgeforschte Verdächtige sind geständig.

Das Duo sei vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) Niederösterreich einvernommen worden, teilte Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion in St. Pölten am Mittwoch mit. Es handle sich um einen Erwachsenen und einen Jugendlichen, beide aus Wien.

Anzeige nach dem Verbotsgesetz

Die österreichischen Staatsbürger werden der Staatsanwaltschaft Wien nach dem Verbotsgesetz angezeigt. Zu ihrem Motiv wurden keine Angaben gemacht. Baumschlager hob die rasche Ausforschung der Verdächtigen und in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den ÖBB hervor.

Die verstörenden Durchsagen waren – wie berichtet – am Sonntag in einem ÖBB-Railjet abgespielt worden, der von Bregenz nach Wien unterwegs war. Statt der üblichen Ansagen schallte eine Hitler-Rede mit "Heil Hitler"- und mehreren "Sieg Heil"-Rufen durch den Zug. Außerdem gab es minutenlang fehlerhafte und sinnlose Informationen.

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Verstörende Durchsagen in ÖBB-Zügen: Polizei ermittelt

ST. PÖLTEN/WIEN. Fahrgäste wurden am Sonntagabend in einem ÖBB-Railjet kurz vor Wien unter anderem mit "Sieg Heil"-Rufen beschallt.

Die ÖBB forschten die Verdächtigen nach dem Vorfall im Streckenabschnitt St. Pölten – Wien mittels Videoauswertung aus und erstatteten Anzeige. Das LVT NÖ nahm daraufhin Ermittlungen nach dem Verbotsgesetz auf.

Insgesamt drei Fälle

Insgesamt soll es drei Fälle geben, in denen die Lautsprecher in Zügen "gekapert" wurden. Der Vorfall am Sonntag war der erste nach dem Verbotsgesetz, der dem LVT NÖ zur Kenntnis gebracht wurde. 

ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä wandte sich am Dienstag in einem Brief an den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), Oskar Deutsch. "Ich bin über diesen Vorfall persönlich zutiefst schockiert und habe unmittelbar veranlasst, dass interne Ermittlungen aufgenommen werden", schrieb der Bahn-Manager.

"Antisemitismus und Hass haben bei den ÖBB keinen Platz – weder im Zug noch sonst irgendwo", versicherte er. Die beiden Verdächtigen seien bereits wegen unbefugten Betretens von Bahnanlagen bzw. Zügen oder des Tragens von ÖBB-Uniformteilen aufgefallen.

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