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Chronik

Pestizide im Körper nachgewiesen

Von OÖN   14. Juni 2013 03:17 Uhr

Diebstahl Arbeitsgeräte
Landwirtschaftliche Arbeitsgeräte waren beliebte Diebeswaren

Drei von zehn Österreichern haben Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat im Harn.

Das ergab eine Studie der Umweltschutzorganisation Global 2000 und ihres europäischen Dachverbandes „Friends of the Earth“. Im europäischen Durchschnitt liegt der Wert bei 50 Prozent.

„Diese Pestizide sind zum Beispiel in Roundup enthalten, das man in jedem Baumarkt kaufen kann“, sagt der Grüne Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber. „Konkret stehen sie im Verdacht, bei Tieren und Menschen die Fortpflanzung und die Embryonal- beziehungsweise Fötalentwicklung zu stören sowie bestimmte Krebserkrankungen zu begünstigen.“

Freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat verzichten bereits drei oberösterreichische Gemeinden: Vöcklabruck, Eferding und Prambachkirchen. Vorerst gilt der Verzicht nur auf öffentlichem Grund wie Wegen, Sport- oder Spielplätzen.

Sollten Risiken erkannt werden, „bin ich auf jeden Fall offen für ein Verbot der Anwendung dieses Mittels im Lebensmittel- und Futterbereich“, sagt Umweltminister Nikolaus Berlakovich.

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