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Klagsdrohung nach Absage von „Frei.Wild“

WELS. Die Absage des Welser Konzertes der Rockgruppe „Frei.Wild“ dürfte nun ein gerichtliches Nachspiel haben. Der Rechtsanwalt der Imster Konzertagentur Art Entertainment hat der Stadt Wels in einer E-Mail eine Schadensersatzklage angedroht.

Für das Konzert seien Vorlaufkosten angefallen, die ersetzt werden müssten. Eine Summe gab die Anwaltskanzlei nicht bekannt.

Die Forderung wurde prompt zurückgewiesen. „Seitens der Stadt wird eine Haftung abgelehnt“, sagte ein Mitarbeiter der Dienststelle Zivilrecht. Die Band hatte sich mit gewaltverherrlichenden und nationalistischen Texten selbst ins Abseits manövriert.

Mit der Absage aus Wels wurde die Südtiroler Band nach dem Ausschluss vom deutschen Musikpreis Echo konfrontiert. Ein für 9. Mai in der Rotax-Halle geplantes Konzert ist von der Stadt kurzfristig storniert worden. Dies löste in Wels eine heftige Debatte aus. FPÖ-Stadtrat Gerhard Kroiss ergriff Partei für „Frei.Wild“ und kritisierte Vizebürgermeister Hermann Wimmer (SP), dem er politisch motivierte Zensur vorwarf.

Wimmer, der die Absage verantwortete, erhielt daraufhin Schützenhilfe vom Antifa-Vorsitzenden Werner Retzl. Die Welser FPÖ sei wieder auf einer Linie mit der braunen Szene, schimpfte Retzl. Nicht zuletzt wegen der Skinhead-Vergangenheit ihres Sängers Philipp Burger wird „Frei-Wild“ eine Nähe zu rechtsextremem Gedankengut vorgeworfen. Die Band bestreitet das und bezeichnet sich als unpolitisch. (fam)

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Artikel 25. März 2013 - 00:04 Uhr
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