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Eurotherme betreibt ein „Kraftwerk“ aus erneuerbaren Energieträgern

Von KrAi, 03. Juli 2012, 00:04 Uhr
Eurotherme betreibt ein „Kraftwerk“ aus erneuerbaren Energieträgern
Erneuerbare Energie forcieren wollen Thermenholding-Geschäftsführer Achleitner, Landeshauptmann Pühringer und Bürgermeister Baumgartner. Bild: KrAi

BAD SCHALLERBACH. Als touristische Leitbetriebe sollen die EurothermenResorts in Bad Schallerbach, Bad Ischl und Bad Hall auch bei der erneuerbaren Energie eine Vorreiterrolle einnehmen.

Montag präsentierten Landeshauptmann Josef Pühringer, Markus Achleitner, Geschäftsführer der OÖ. Thermenholding, und Bad Schallerbachs Ortschef Gerhard Baumgartner das neue Energiekonzept.

Mit der neuen Piratenwelt und der Cabriotherme wurde in Bad Schallerbach auch die Versorgung mit erneuerbarer Energie stark ausgebaut. „Wir haben insgesamt 2,3 Millionen Euro in unser Projekt ,Kraftwerk Therme‘ investiert. Mittlerweile decken wir 40 bis 50 Prozent des Energiebedarfes durch erneuerbare Energien“, freut sich Markus Achleitner. Bereits in dreieinhalb Jahren soll sich das Investment rechnen. So liefert etwa eine 200 m² große Photovoltaik-Fassade 10.000 kWh Strom, der ins Energienetz der Therme eingespeist wird. „Wir schenken den Strom bei unseren Strom-Tankstellen für E-Bikes und Autos sogar her“, sagt Achleitner. Das Thermalwasser selbst, das mit 38 Grad aus der Erde sprudelt, wird bereits seit Jahrzehnten als unerschöpfliche Energie für Warmwasserbereitung und die Fußbodenheizung genutzt. Thermische Solaranlagen, Wärmepumpen, Leuchtdioden für die Beleuchtung und Blockheizkraftwerk runden das Energiekonzept ab.

„Die ökologisch hervorragenden Lösungen sollen auch Vorbild für Unternehmen und Private sein, in erneuerbare Energien zu investieren“, wünscht sich Thermenholding-Aufsichtsratschef Landeshauptmann Pühringer. Es gibt viele Anfragen von Gästen, die sich für das Energiekonzept interessieren. „Unsere Bademeister könnten eine Ausbildung als Energiecoaches sicher nützen“, meint Achleitner schmunzelnd.

Das Land Oberösterreich will selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Bis 2015 werden auf eigenen Gebäuden in allen Bezirken Photovoltaikanlagen errichtet.

Kraftwerktherme

Investitionskosten: 2,3 Millionen Euro, davon wurden 400.000 Euro durch die öffentliche Hand gefördert.

Betriebskosteneinsparung durch die Nutzung Erneuerbarer Energien: 660.000 Euro pro Jahr.

Amortisations-Zeit: 3,5 Jahre

CO2-Einsparung: 2550 Tonnen pro Jahr.

Die wichtigsten Maßnahmen:

Thermalwassernutzung: 1,4 Millionen Liter Schwefel-Thermalwasser pro Tag werden für die Warmwasserbereitung und Fußbodenheizung genutzt.

Sonnenenergie: 170 m² Solarkollektoren für die Erwärmung des Badewassers in der Cabriotherme sowie 200 m² Photovoltaikpaneele als Energie-Fassade, die jährlich 10.000 kWh Strom liefern. Direkte Sonnenenergienutzung dank des Wintergartens in der Cabrio-Therme

Vier Wärmepumpen, eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und LED-Beleuchtung runden das Energie-Konzept ab.


 

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