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Steyr

Wohnung brannte aus: Vier Nachbarn mussten ins Spital

Von René Laglstorfer   19. April 2019 00:04 Uhr

Wohnung brannte aus: Vier Nachbarn mussten ins Spital
Der Schaden am Mehrparteienhaus ist groß, eine Mietwohnung wurde von den Flammen völlig zerstört.

STEYR. Nur wenige hundert Meter vom neuen Einkaufszentrum am Steyrer Tabor entfernt brach gestern kurz vor 13.30 Uhr ein Feuer aus, bei dem eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus völlig ausbrannte.

"Als wir in der Wachtturmstraße angekommen sind, ist die Wohnung im ersten Stock bereits in Vollbrand gestanden", sagt Ari Hahn, Einsatzleiter bei der Feuerwehr Steyr.

Sofort begannen die Brandbekämpfer mit den Löscharbeiten. Wegen der starken Rauchentwicklung suchten Atemschutztrupps die völlig verrußte Wohnung nach Menschen ab. "Die Mieter sind aber nicht da gewesen. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis der Brand bemerkt wurde", sagt Hahn. Er forderte dann weitere Löschzüge an, weil nicht klar war, ob sich das Feuer auch auf den Dachstuhl oder weitere Wohnungen ausgebreitet hatte. Am Ende konnte die Feuerwehr Entwarnung geben, und die Nachbarn konnten nach der Belüftung des Hauses in ihre Wohnungen zurückkehren.

Vier Personen, die giftigen Brandrauch einatmeten, hat die Feuerwehr vorsorglich an die Rettung übergeben. "Denn eine Rauchgasvergiftung macht sich nicht immer gleich bemerkbar", sagt Hahn. Nachdem bei den vier Nachbarn der Sauerstoffgehalt im Blut kontrolliert wurde, konnten sie das LKH Steyr wieder verlassen – niemand wurde verletzt.

Ausdrücklich gelobt hat die Feuerwehr die Rauch-Abzugsanlage im Stiegenhaus. "Die automatischen Kippfenster haben tadellos funktioniert und unsere Arbeit wesentlich erleichtert", sagt Einsatzleiter Hahn im Gespräch mit der Steyrer Zeitung. Die Ursache für den Wohnungsvollbrand stand gestern noch nicht fest, der Schaden dürfte aber erheblich sein.

Vermieter bietet Notwohnung

Für die Mieter der völlig zerstörten Wohnung gab es nach der Brandkatastrophe einen ersten Lichtblick. Die Wohnungsgenossenschaft stellt ihnen eine Notwohnung zur Verfügung. Denn ihre alte Wohnung bliebt bis auf Weiteres unbewohnbar. Rund 70 Brandbekämpfer von sieben Feuerwehren standen im Einsatz.

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