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Steyr

Simon Traxler machte Ehrenpunkt, sein Gegner warf bei 6:3, 4:2 das Handtuch

15. Juni 2021 00:04 Uhr

Simon Traxler machte Ehrenpunkt, sein Gegner warf bei 6:3, 4:2 das Handtuch
Simon Traxler rettete gegen den übermächtigen Gegner die Ehre des UTC: Er gewann sein Einzel gegen Alexander Erler. (GEPA)

STEYR. Der UTC Casa Moda Steyr legte gegen den turmhohen Favoriten Mauthausen eine Ruhepause ein und ließ die Jungen spielen. Einer von ihnen zeigte auf.

Die Bundesliga-Runde am Wochenende war für den UTC der Kräfteschonung gewidmet: Weil gegen Titelfavoriten und Vorjahresmeister Mauthausen sowieso nichts zu holen ist, ließen die Routiniers lieber die Youngsters ran: Wenigstens sollten die Erfahrungen sammeln, was sie bei der mit 1:8 Spielen verlorenen Begegnung auch taten.

Die Kalkulation ist auch aufgegangen: Eine Runde vor Ende des Grunddurchgangs liegen die Steyrer trotz der erwarteten deutlichen Niederlage gegen die Mühlviertler auf Rang zwei der Gruppe A. Die Entscheidung um einen Einzug in das Play-off fällt daher am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den TC Schwaz.

"Wir werden gegen Schwaz versuchen, den für uns so erfolgreichen Grunddurchgang mit einem Sieg abzuschließen. Ein Heimspiel um den Einzug in das Bundesliga-Finalturnier wäre nicht nur für uns, sondern auch für die Steyrer Tennisfans ein Highlight zum zehnjährigen Jubiläum in der 1. Tennis-Bundesliga", sagt Mannschaftsführer Stefan Minichberger.

Die Begegnung gegen Vorjahresmeister Mauthausen glich freilich einem Duell auf schiefer Ebene. Während die Gastgeber ihre stärkste Mannschaft aufboten, traten die Gleinker mit fünf Oberösterreichern in der Aufstellung an. Die Legionäre waren anderswo: David Pichler und Vitaliy Sachko weilten auf Turnierreise in Italien bzw. Kasachstan, so gab Routinier Dominic Hejhal sein Saisondebüt und der 18-jährige Ennser Viktor Hockl erhielt eine weitere Einsatzchance in der Bundesliga.

Das Fehlen der Leistungsträger führte dazu, dass Simon Traxler in Mauthausen seine Hochform auspackte: Der 20-Jährige war schon in den ersten drei Bundesliga-Spielen der Saison in Einzel und Doppel ungeschlagen geblieben. Ebenso musste sich der Tiroler Alexander Erler bei den Mauthausnern, immerhin Nr. 354 der ATP-Weltrangliste, dem UTC-Youngster beugen. Traxler führte 6:3, 4:2, als Erler zum Netz schritt und ohne zu erkennende Verletzung w.o. gab.

Spielbeginn des entscheidenden Aufeinandertreffens mit dem TC Schwaz ist am Samstag auf der UTC-Anlage in Gleink um 11.00 Uhr. (feh)

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