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Schneechaos in Oberösterreich: Ortschaften nicht erreichbar, Stromleitungen beschädigt

Von Eva Hoffmann, 02. Dezember 2023, 08:55 Uhr
Bild 1 von 38
Bildergalerie Schnee forderte Feuerwehren in ganz Oberösterreich
Bild:

OBERÖSTERREICH. Großeinsatz für Oberösterreichs Feuerwehren: Durch die massiven Schneefälle in der Nacht auf Samstag wurden Stromleitungen beschädigt, Bäume umgeknickt und Straßen teils unpassierbar. Den Bezirk Braunau hat es besonders hart getroffen: Einige Ortschaften sind dort derzeit nicht erreichbar.

Die Nacht war äußerst arbeitsintensiv für Oberösterreichs Feuerwehren: Neben Fahrzeugbergungen, umgestürzten Bäumen und durch die Schneemassen kaum mehr passierbare Straßen wurden auch zahlreiche Stromleitungen beschädigt. Neben dem Mühlviertel hat es insbesondere das Innviertel schwer erwischt. Im Bezirk Braunau sind derzeit alle Feuerwehrhäuser durchgehend besetzt, die Kameradinnen und Kameraden arbeiten seit gestern ohne Pause, um die Schäden zu beseitigen, sagt Hannes Niedermayr, Offizier vom Dienst im Landesfeuerwehrkommando, am Samstagmorgen im Gespräch mit den OÖN. Er ist gerade auf dem Weg nach Linz, dort soll aufgrund der akuten Wettersituation der Stabsbetrieb aufgenommen werden. 

Gearbeitet wird vor allem im Bezirk Braunau fieberhaft daran, die Straßen zu räumen, denn einige Ortschaften sind dort seit den Nachtstunden auf den Verkehrswegen nicht mehr erreichbar. Das stellt die Einsatzkräfte vor große Probleme: "Wir müssen schauen, dass die Straßen frei werden beziehungsweise bleiben, um zu den Einsatzorten zu gelangen", so Niedermayr. "Glücklicherweise ist Samstag und daher kein Berufs- und kaum Schwerverkehr." Zu Straßensperren soll es nur im äußersten Notfall kommen. 

Bild: Kollinger

Schneelast auf den Dächern könnte zum Problem werden

In den kommenden Stunden wird die Situation gerade auch im Zentralraum und in den Bezirken Vöcklabruck und Grieskirchen genau zu beobachten sein. Zudem könnte die Schneelast auf den Dächern problematisch werden, sagt Niedermayr: "Das wird sich allerdings erst im Laufe des Tages zeigen." 

Mehr als 1000 Einsätze

Seit Mitternacht standen bzw. stehen noch immer 480 Feuerwehren bei mehr als 1000 Einsätzen mit rund 7.000 Einsatzkräften im Einsatz. Im Bezirk Urfahr-Umgebung kam es bei Aufarbeiten von Schneedruck leider zu einem Unfall, bei dem zwei eingesetzte Feuerwehrkräfte verletzt wurden. Stromausfälle und gesperrte oder blockierte Straßen erschweren derzeit das Einsatzgeschehen und fordern die Feuerwehren, wie die Feuerwehr Samstagmittag bekanntgab.

Bild: Kollinger

Vorwiegend sind die Feuerwehren landesweit bei Verkehrsunfällen, Fahrzeugbergungen, beim Freimachen von Verkehrswegen wegen umgestürzter Bäume und bei Bäumen auf Stromleitungen und Gebäuden eingesetzt. Auch kleinere Brände galt es abzuarbeiten.

Die Bevölkerung wird aufgerufen, auf Grund der schlechten Witterungsverhältnisse nur unbedingt dringende Fahrten durchzuführen.

Bild: Kollinger

 

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Autorin
Eva Hoffmann
Redakteurin
Eva Hoffmann
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12  Kommentare
12  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
kirchham (2.063 Kommentare)
am 02.12.2023 13:12

70iger und 80iger Jahre war das für uns normal solche Winter und zum teil noch mehr Schnee. Man muss sich nur einstellen drauf.

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knarf (288 Kommentare)
am 02.12.2023 12:46

Bei solchen Situationen ist es immer wieder ersichtlich, welche Berufe wirklich wichtig sind. Ist es die Feuerwehr, Installateur, Elektriker, Straßendienst usw. mit bescheidenem oder gar ohne Gehalt?
Oder die überzahlten Rechtsanwälte, Steuerberater, Politiker usw.

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linz2050 (6.352 Kommentare)
am 02.12.2023 13:12

@k....
Und bei der Freiwilligen Feuerwehr gibt es keine Anwälte, Steuerberater, Politiker? Man lernt immer was neues von Leuten wie dir!

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knarf (288 Kommentare)
am 02.12.2023 13:51

Bei der FF besteht natürlich die Möglichkeit, bei den anderen genannten Berufen eher nicht.

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dobisam (839 Kommentare)
am 02.12.2023 15:31

Die sind aber in ihrer Eigenschaft als aktives Feuerwehrmitglied unterwegs und nicht als Steuerberater, Anwalt oder Politiker

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gw20566 (756 Kommentare)
am 02.12.2023 18:34

gibt es da schon so viele? frage für einen freund ...

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fai1 (5.930 Kommentare)
am 02.12.2023 16:24

@KNARF
heißer Tip:
machen sie sich selbstständig und erledigen sie die gesamte Buchhaltung, Bilanzierung, Lohnverrechnung usw. selbst.
Und dann fragen sie sich, ob ihr Steuerberater überbezahlt ist oder nicht.

Meiner sicher nicht. Denn wenn ich den Aufwand rechne den ich für die Finanzbürokratie brauchen würde - in dieser Zeit verdiene ich ein vielfaches davon als mir der Steuerberater in Rechnung stellt.

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Melinac (2.974 Kommentare)
am 02.12.2023 12:22

Trotz der vielen Warnungen, Glatteis Gefahr, starken Schneefall, schwierige Straßenverhältnisse,müssen viele raus mit den Autos...!
Ist es dann sinnlos, wenn diese Experten ...Warnungen raus geben, und es wieder mal ignoriert wird!!!🙈🙈👎

Feuerwehr, Rettung, Polizei stehen im Dauereinsatz! Viele dieser Organisationen, sind freiwillige, Feuerwehr, Rettung (Sanitätsdienst)!!

Mal auch an diese denken, sowie an das eigene Leben!!
DANKE!!💥🌨️🚒🚑🚓

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docholliday (7.806 Kommentare)
am 02.12.2023 12:36

So ist es👍👍👍

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Zeitungstudierer (5.513 Kommentare)
am 02.12.2023 09:33

Danke den Einsatzkräften von der freiwilligen Feuerwehr für diese Einsätze bei diesem Sauwetter!
Auch die Polizei, Strassenmeisterei, Rotes Kreuz usw. sind sehr gefordert, allerdings werden die dafür bezahlt.
Dieser Einsatz der freiwilligen Feuerwehrer verdient höchsten Respekt!

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.575 Kommentare)
am 02.12.2023 11:06

Auch beim RK und Sameriterbund gibt es unzählige Ehrenamtliche und unterentlohnte Zivis.

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docholliday (7.806 Kommentare)
am 02.12.2023 12:13

Vieles passiert eben noch untentlohnt und aus Hilfsbereitschaft. Cool, was?😉
Es gibt Leute, die fragen nicht erst, sondern packen einfach an!
Tja, so funktioniert das eben!

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