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Bürgermeisterwahl in Grünau: Bammer tritt für die ÖVP an

GRÜNAU. Da es nun drei Kandidaten gibt, könnte es zu einer Stichwahl am Muttertag kommen.

Bei der Bürgermeisterwahl in Grünau tritt Wolfgang Bammer für die ÖVP an

Wolfgang Bammer (31) ist seit 2009 in der Ortspolitik und seit 2013 VP-Gemeindevorstand. Bild: ÖVP

Gestern endete die Frist für die Bewerbung zur Bürgermeisterwahl in Grünau, und als letzte Partei präsentierte die ÖVP ihren Kandidaten: Wolfgang Bammer tritt am 29. April gegen Klaus Kramesberger (SP) und Markus Steinmaurer (FP) an. Sollte es zu einer Stichwahl kommen – was angesichts dreier Kandidaten wahrscheinlich ist – findet der entscheidende Wahlgang am 13. Mai statt.

Vom Fußball in die Politik

Bammer ist seit neun Jahren Gemeinderat und seit drei Jahren Gemeindevorstand. Man kann sagen, dass er über den Fußball in die Politik fand: Als Jugendlicher spielte er im Mittelfeld des UFC Grünau (2. Klasse Süd) und wechselte nach einem Meniskusriss in den Vorstand des Vereins, bevor er Obmann der Union Grünau wurde und die ÖVP auf sein Talent als Funktionär aufmerksam wurde.

"Ich habe mir die Kandidatur gründlich überlegt", sagt der 31-Jährige, der verheiratet ist und zwei Söhne im Vorschulalter hat. "Aber meine Frau und die gesamte Familie stehen hinter mir, und auch meine Freunde haben mich bestärkt." Auch der Dienstgeber spielt mit. Bammer arbeitet bei WOLF-Systembau im Verkauf und würde im Falle seiner Wahl diesen Job nur noch halbtags ausüben.

Die Bezirkspartei setzt große Hoffnungen in den Jungpolitiker. "Ich kenne Wolfgang Bammer schon seit einigen Jahren", sagt VP-Bezirksobmann und Nachbarbürgermeister Rudolf Raffelsberger aus Scharnstein. "Er ist schon jetzt sehr aktiv und kann gut mit Menschen." Bammer selbst kündigt an, die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg zu suchen. "Wenn wir etwas für den Ort erreichen wollen, dann nur gemeinsam", sagt er.

Inhaltlich will er die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Almtal fortsetzen. Er kündigt aber auch an, auf Anregungen aus der Bevölkerung einzugehen. "Ich werde versuchen, bis zur Wahl noch so viele Haushalte wie möglich zu besuchen, um direkt mit den Leuten ins Gespräch zu kommen", sagt er. "Nur die Bewohner wissen, welche Richtung wir einschlagen sollen. Ideen und Projekte werden dann miteinander entwickelt und umgesetzt."

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Artikel Edmund Brandner 14. März 2018 - 00:04 Uhr
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