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Vom Rosenstüberl in den Posthof: Die Flamingos feiern 55 Jahre Rock'n'Roll

LINZ. Mit einem Bühnenprogramm rollt die legendäre Band heute im Posthof ihre Geschichte auf.

Vom Rosenstüberl in den Posthof: Die Flamingos feiern 55 Jahre Rock’n’Roll

Die Flamingos im Jahr 1965: Postl, Pfeiffer, Klinger und Schmidauer (v.l.) Bild: KristinaMa, privat

Es waren legendäre Zeiten, damals in den frühen 1960er Jahren. Der Rock’n’Roll befeuerte ein neues Lebensgefühl, und in Linz wollten vier junge Burschen nicht einfach die Hände in den Schoß legen. Sie wollten leben, auf der Bühne stehen und "ihre" Musik spielen.

Helmut Schmidauer, Rudi Klinger, Günter Postl und Willi Pfeiffer gründeten eine Band. Ihr Name: "Die Flamingos". Von den Redoutensälen bis ins Rosenstüberl und schließlich durch ganz Österreich führte sie ihr Weg. Sie wurden gefeiert und als Aushängeschilder der Szene gefeiert.

55 Jahre später brennt das Feuer noch immer, tragen drei der vier Ur-Mitglieder den Geist des Rock’n’Roll in sich. Mit Wolfgang Pfeiffer, der dem Wunsch seines 2011 verstorbenen Vaters entsprach und einstieg, und Helmut Schmidauer junior sind nun längst auch zwei Flamingo-Söhne Teil der Band. Heute, 11. Oktober, feiern sie im Linzer Posthof. Beginn ist um 20 Uhr.

Vom Rosenstüberl in den Posthof: Die Flamingos feiern 55 Jahre Rock’n’Roll

Zeit des Aufbruchs

Zum "halbrunden Jubiläum" wird die Geschichte der Band lebendig. Nicht einfach dadurch, dass die Band auf der Bühne steht und Lieder spielt. Sondern in Form eines Bühnenprogramms, das sich vor allem an die Anfänge dieser langen Karriere erinnert. Da geht es nicht nur um vier junge Musiker und ihren Enthusiasmus für den Rock’n’Roll. Es geht sehr stark auch um die Zeit, die mit Aufbruch, neuer Musik und damit auch neuer Kultur eng verbunden ist. Zur Geschichte kommen die Geschichten und die Lieder, die die Bezeichnung "Klassiker" zu Recht tragen.

"Natürlich wird es auch Anekdoten aus den bewegten Zeiten der Band geben", sagt Wolfgang Pfeiffer, der so alt ist wie die Band. Vor allem aber soll das Publikum unterhalten werden. Mit Freude auf der Bühne, die auf den Saal überspringt. So war das damals, so soll das noch heute sein.

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Artikel Reinhold Gruber 11. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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