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Linz

Politik ist für eine Strandbar im Linzer Donaupark

Von Erhard Gstöttner   22. Januar 2014 06:37 Uhr

Die Donau anders erleben: Politik ist für eine Strandbar im Linzer Donaupark
Ein Vorschlag für eine Strandbar der modernen Art

LINZ. Es war zäh und dauerte einige Jahre. Doch nun sind die Chancen groß, dass Linz einen Donaustrand bekommt. SP, FP und Grüne stellen gemeinsamen Antrag im Gemeinderat - VP ist auch dafür.

Jedenfalls sprechen sich alle vier Stadtregierungsparteien dafür aus. SP, FP und Grüne stellen morgen, Donnerstag, im Gemeinderat einen gemeinsamen Antrag. Die VP bringt ein eigenes Papier ein.

Für einen Donaustrand tritt schon länger die Facebook-Gruppe www.facebook.com/LinzBrauchtEinenStrand ein. Die erste politische Fraktion, von der Unterstützung kam, war die FP. Auch die VP gesellte sich zu den Unterstützern. Denn die trat bereits vor mehr als 20 Jahren unter dem damaligen Vizebürgermeister Karl Blöchl dafür ein, Linz näher an die Donau zu bringen. Die VP scheiterte damals jedoch am Widerstand der SP mit ihren Plänen, das Urfahraner Jahrmarktgelände in einen permanenten Freizeitpark der besonderen Art umzuwandeln.

Nun geht es auf der Linzer Seite der Donau voran. Erste Überprüfungen im Magistrat haben bereits im vergangenen Jahr ergeben, dass es für die Errichtung eines solchen Strandes mit Bar keine unüberwindlichen Hürden gibt.

Jetzt sollen die Gemeinderatsausschüsse für Raumplanung und für Finanzen noch offene Punkte klären und sich mit einem möglichen Betreibermodell für die Gastronomie beschäftigen. Private Interessenten wie die Firma "Feel Events" haben mittlerweile Pläne für einen Linzer Donaustrand vorgelegt.

Die Donau anders erleben: Politik ist für eine Strandbar im Linzer Donaupark
Ein Vorschlag für eine Strandbar der herkömmlichen Art

Strand ja, aber kein Badestrand

Die SP-Fraktion ist grundsätzlich dafür, stellt aber Bedingungen. "Der Zugang zum Strand muss frei sein. Wir werden mit Betreibern über eine finanzielle Beteiligung diskutieren", sagt SP-Fraktionschef Stadtrat Stefan Giegler.

Laut Stadtrat Detlef Wimmer (FP) könnte der Standort in der Nähe des Lentos-Museums oder beim Parkbad sein. Wimmer: "Der Parkbad-Standort hätte den Vorteil, dass man den Strand mit dem Bad verbindet. Denn klar ist: der Donaustrand soll nicht zum Baden in der Donau einladen, da zwischen der Nibelungen- und der Eisenbahnbrücke ein Badeverbot gilt."

 

Zwei Badestrände an der Donau

Baden in der Donau mag für viele Menschen exotisch erscheinen, doch für so manche ist das ein normales Vergnügen. Das Wasser der Donau ist zwar trüb, doch die Wasserqualität ist nicht schlecht. Für manche Bewohner von Alt-Urfahr ist ein Bad in der Donau sommerliches Alltagsvergnügen.

Besonders beliebt ist es, zunächst donauaufwärts zu gehen, ins Wasser zu springen und sich dann hinunter treiben zu lassen. Doch Vorsicht ist angebracht. Denn die Donau ist kein Schwimmbecken, sondern eine internationale Wasserstraße mit Schiffsverkehr.

Traditioneller Badeplatz an der Donau in Alt-Urfahr ist der Strand unterhalb des Steinmetzplatzls. Seit dem Hochwasser im vergangenen Jahr ist dieser Strand allerdings geschrumpft, da die Flut Teile weggerissen hat.
Ein weiterer Donau-Badestrand befindet sich auf der Linzer Seite unterhalb der Eisenbahnbrücke auf der Höhe des Winterhafens.

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