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Innviertel

Zukunftsfonds als Schub für Homeoffice-Lösung, die bleiben soll

29. Januar 2022 00:04 Uhr

Zukunftsfonds als Schub für Homeoffice-Lösung, die bleiben soll
Zertifikat der AK

AUROLZMÜNSTER. Projektumsetzung bei Lufttechnikunternehmen Scheuch wurde zur Hälfte aus Fonds der Arbeiterkammer finanziert.

Um die Sicherheit der Belegschaft zu gewährleisten, verlegte das Lufttechnikunternehmen Scheuch mit Sitz in Aurolzmünster kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie einen Teil der Arbeitsplätze ins Homeoffice.

Mit Laptops, Videokonferenzausstattung und einer erweiterten Software konnten die Beschäftigten ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen: Firmenleitung und Betriebsrat hatten dieses Projekt gemeinsam initiiert, die Arbeiterkammer übernahm mit ihrem Zukunftsfonds die Hälfte der Kosten.

Scheuch ist mit 1400 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. "Durch Homeoffice haben wir die Infektionszahlen im Betrieb niedrig gehalten und die Kinderbetreuung in der Krise möglich gemacht – eine Win-win-Situation. Zusätzlich führen wir Betriebsversammlungen jetzt online durch und zeichnen diese auf Video auf, so sind alle top informiert", sagt Wilhelm Aigner, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats. Auch nach der Pandemie können via Betriebsvereinbarung 30 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice geleistet werden. "Bei unserem Fonds können Unternehmen, Vereine oder auch Betriebsräte, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in der digitalisierten Welt verbessern wollen, ihre Projekte einreichen", so Arbeiterkammer-Präsident Andreas Stangl.

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