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Innviertel

Seit 421 Tagen ist die SV Ried auswärts ohne Niederlage

Von Thomas Streif 08. November 2019 00:04 Uhr

Seit 421 Tagen ist die SV Ried auswärts ohne Niederlage
Ivan Kovacec, Julian Wießmeier und Trainer Gerald Baumgartner wollen die Siegesserie heute Abend fortsetzen.

RIED/WIEN. Heute kehren die Rieder an den Ort der letzten Auswärtsniederlage nach Wien zurück.

Abwehrspieler Stefan Umjenovic spielt mittlerweile bei Kokkolan PV in der finnischen Liga. In der vergangenen Saison war der 24-Jährige noch beim Floridsdorfer AC unter Vertrag. Umjenovic war es, der am 24. September 2018 in der 90. Minute dem FAC per Kopf zum 1:0-Sieg gegen die SV Ried verhalf. Damals saß bei den Riedern noch Thomas Weißenböck auf der Trainerbank. Seit Gerald Baumgartner das Zepter übernommen hat, sind die Rieder auswärts noch immer ohne Niederlage – seit mittlerweile 421 Tagen. Mit der Statistik und der Serie will man sich beim Tabellenzweiten, der zuletzt punktemäßig mit Tabellenführer Klagenfurt gleichziehen konnte, aber nicht beschäftigen. "Diese Niederlage und die Serie habe ich nicht im Kopf, außerdem war ich damals nicht dabei. Wir konzentrieren uns auf die Zukunft und da immer auf das kommende Spiel. Das Match gegen den FAC wird sehr schwer. Ich bin davon überzeugt, dass die Floridsdorfer alles in die Waagschale werfen werden", sagt Gerald Baumgartner im OÖN-Gespräch.

Seine Mannschaft werde alles dafür tun, um die Siegesserie vor der Länderspielpause fortzusetzen. Die Rieder haben zuletzt sechs Partien im Gang für sich entschieden. Mit einem Auswärtssieg heute Abend könnte die SV Ried einen Profi-Rekord aus der Saison 1994/1995 einstellen. Damals holten die Innviertler unter Jahrhunderttrainer Klaus Roitinger sieben Siege in Folge.

"Es wird ein schweres Match gegen den FAC. Wir müssen versuchen, die guten Einzelspieler des Gegners in Schach zu halten", sagt SV-Ried-Spieler Manuel Kerhe.

Boateng ist wieder fit

Kennedy Boateng ist wieder fit, sitzt aber gegen den FAC (vorerst) auf der Ersatzbank.  Balakiyem Takougnadi ist verletzungsbedingt noch nicht im Kader. Kerhe, der derzeit nur unter Schmerzen spielen kann, beißt einmal mehr auf die Zähne. Nach dem Spiel gegen den FAC hat Kerhe etwas Zeit zum Regenerieren.

"In der Länderspielpause werden wir wieder verschiedene Schwerpunkte setzen. Bei den angeschlagenen Spielern steht die Regeneration natürlich im Vordergrund. Auch in Sachen Teambuilding haben wir wieder etwas geplant", sagt Baumgartner.

Ante Bajic, der an einer Schulterverletzung leidet, dürfte kommende Woche wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen. "Physiotherapeut Peter Gebhartl und Masseur Peter Grüblinger haben hervorragende Arbeit geleistet. Bajic ist körperlich in einer sehr guten Verfassung. Er selber brennt schon jetzt auf ein Comeback, aber wir werden sicher nichts überstürzen oder riskieren", sagt Baumgartner. Ob Bajic in den beiden letzten Spielen in der Frühjahrssaison gegen Dornbirn zum Einsatz kommt, ist also derzeit noch völlig offen.

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Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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