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Oberösterreich

Chef wollte Angestellter bei Streit um Handtücher helfen: Anklage

LINZ. Ein Handgemenge eskalierte: Ein Rumäne wurde schwer verletzt.

Chef wollte Angestellter bei Streit um Handtücher helfen: Anklage

Richter muss nach Nachbarschaftskonflikt entscheiden. Bild: (Weihbold)

Mit den Auswüchsen eines Nachbarschaftskonfliktes in einem Mehrparteienhaus im Großraum Linz muss sich demnächst die Justiz befassen. Angeklagt sind ein gebürtiger Rumäne (50) und ein 58-jähriger Unternehmer. Dieser muss sich wegen schwerer Körperverletzung verantworten, sein Kontrahent wegen einfacher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Der 58-Jährige hat zu seiner Angestellten ein gutes Verhältnis. Die 42-Jährige passt ab und zu auf den Hund ihres Chefs auf. Als der Vorgesetzte seinen Vierbeiner im vergangenen Jahr abholte, erzählte die Frau ihrem Chef, sie habe häufig Probleme mit dem 50-jährigen Nachbarn. Dieser werfe immer wieder ein Handtuch, das sich auf dem Schuhkasten vor ihrer Wohnung befinde, einfach in den Mülleimer.

Der Chef klingelte an der Wohnungstür des Nachbarn, um ihn zur Rede zu stellen. "Ich bat ihn höflich, dass er das nicht mehr machen soll", gab der in der Juwelier-Branche tätige Unternehmer zu Protokoll.

"Er hat geschimpft mit mir, und ich habe zu ihm gesagt, dass er mich in Ruhe lassen soll", schildert der Rumäne das Zusammentreffen mit dem Chef seiner Nachbarin. Einen Tag später sei der Unternehmer erneut vor seiner Tür gestanden.

"Er fing wieder an, mich wegen der Handtücher zu beschuldigen. Die kann aber auch jemand anderer weggeworfen haben, nicht ich."

Prozess am 13. März

Daraufhin kam es zwischen den Männern zu einem Handgemenge. Was dabei genau passiert ist, muss das Landesgericht Linz am 13. März klären. An diesem Tag wird der Prozess gegen die beiden Beschuldigten stattfinden. Der Unternehmer erlitt dabei Prellungen im Brustbereich. Den Rumänen erwischte es wesentlich schlimmer. Bei ihm stellten Ärzte eine Lendenwirbelfraktur fest.

Der Unternehmer sagt, der Kontrahent sei "wie ein Karatekämpfer" auf ihn losgestürmt und dabei gestürzt. Er wird daher auf "nicht schuldig" plädieren.

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Artikel 18. Februar 2014 - 00:04 Uhr
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