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Arkade Linz soll innerstädtisches Shopping Center werden

LINZ. Beim 25-Millionen-Umbau der Arkade ist eine auffällige Glasüberdachung der Linzer Landstraße geplant. Ein Lebensmittelhändler wird 2021 als Frequenzbringer einziehen.

Arkade Linz soll innerstädtisches Shopping Center werden

Lichtdurchflutete neue Arkade durch Glaskuppel Bild: Sparkasse OÖ/Visualisierung: Pointner

Nach Eröffnung der Promenaden Galerien des Medienhauses Wimmer bereitet die Sparkasse Oberösterreich einen städteplanerischen Coup an der Linzer Promenade vor. Die Eigentümerin der Arkade Linz will 25 Millionen Euro in die Neuausrichtung ihrer 26 Jahre alten Einkaufs- und Gastromeile investieren.

"Es geht in Richtung innerstädtisches Shopping Center, ähnlich der LentiaCity in Urfahr", sagt Sparkasse-OÖ-Generaldirektor Michael Rockenschaub. Geplanter Start des Umbaus ist Anfang 2019. Die Arbeiten werden – bei laufendem Betrieb mit teilweisen Einschränkungen – zwei Jahre dauern.

Im Erstkonzept sei die Arkade eine konservativ gehaltene Einkaufspassage auf höherem Level gewesen. Ab 2021 wird Frequenzsteigerung im Fokus stehen. Verhandlungen mit einem großen Lebensmittelhändler laufen. Dessen 1100 Quadratmeter großer Supermarkt soll im Bereich des Ausgangs zur Spittelwiese angesiedelt sein. Die Fläche werde durch Umsiedelung anderer Mieter frei.

20 Prozent mehr Nutzfläche

Überhaupt sollte die Arkadenfläche von derzeit 5500 Quadratmetern im Wesentlichen beibehalten werden. "Wir optimieren die Nutzflächen im Einzelhandelsbereich um 20 Prozent bei konstanter Kubatur", sagt Rockenschaub. Aus bisherigen Nebenbereichen, wie etwa Gängen, könnten Verkaufsflächen werden, um so neue Mieter zu den bestehenden anzusiedeln.

Im Konzept sieht Rockenschaub einen ersten Schritt, um die Arkade näher an die Promenaden Galerien heranzuführen, um diese vielleicht einmal miteinander zu verbinden. Geplant sei, den Innenhof zwischen Arkade und Herrenstraße, der den Schanigarten des Restaurants Arkadenhof beherbergt, mit mobilem Glas zu überdachen. Rockenschaub: "Wir sind zudem dabei, das Haus Herrenstraße 7 zu entwickeln und den Durchgang zur Herrenstraße einladender zu gestalten."

Geplant sei zudem eine auffällige Glasüberdachung der Linzer Landstraße im Bereich der Arkade, damit Passanten trockenen Fußes von der Straßenbahn in die Arkade gelangen können. So soll mehr Sogwirkung als derzeit entstehen.

Für das Bauprojekt wurde das Linzer Architekturbüro Plötzl Plötzl Arch+Ing als Generalplaner engagiert. Das Team hat sich mit Projekten für LentiaCity und PlusCity einen Namen bei Shoppingcenter-Entwicklungen gemacht.

Idee eines Glasdachs für die Landstraße

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Artikel Susanna Sailer 13. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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