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Vaclav Klaus im Parlament: Grüne protestierten gegen Temelin

Von nachrichten.at/apa   13. November 2012 15:56 Uhr

Protest der Grünen vor dem Parlament

WIEN/PRAG. Das umstrittene südböhmische AKW Temelin stand im Mittelpunkt des Besuchs, den der tschechische Präsident Vaclav Klaus am Dienstag im Parlament in Wien absolvierte.

Mehrere Grünen-Abegeordnete, darunter Bundessprecherin Eva Glawischnig, forderten mit Plakaten einen Ausstieg aus der Atomenergie. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) hielt gegenüber dem Gast die österreichische Position fest: "Grundsätzlich gegen Atomenergie."

Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Reaktorblöcke drei und vier in Temelin verlangte Prammer laut ihrem Büro "Mitsprache im Genehmigungsverfahren." Konkret heiße das, "dass ausländische Personen und Umweltschutzorganisationen Zugang zu tschechischen Gerichten haben und Rechtsmittel einlegen können."

Die Nationalratspräsidentin verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Fünf-Parteien-Entschließungsantrag, der am heutigen Dienstag auf der Tagesordnung des Nationalrates stand. In diesem werde eine konsequente Umsetzung der österreichischen Anti-Atompolitik urgiert, "mit dem Ziel eines europaweit raschest möglichen Ausstiegs aus der Kernenergie".

Zuvor hatte Klaus bereits mit Bundespräsident Heinz Fischer unter anderem über das Thema Temelin gesprochen und dabei festgehalten: "Mir liegt sehr viel an der Sicherheit der Kernenergie". Klaus besitzt auch ein Wochenendhäuschen in Südböhmen mit Blick auf die Kühltürme des KW Temelin.

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