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Wochenblatt mit "ganz geheimen" Geldgebern

Nicht nur politische Mitbewerber vermuten die FPÖ als Geldgeber des Magazins "Wochenblick".

Landhausgeflüster

Martialische Aufmachung Bild: (eda)

Die Landes-FPÖ hat Geld. Viel Geld. Durch die kräftigen Zugewinne bei der Landtagswahl hat sich die jährliche Parteienförderung für die Blauen von 3,3 auf 6,6 Millionen Euro verdoppelt. Und weil mit dem "Wochenblick" nun ein Blatt auf dem Markt geworfen wurde, das durchwegs blaue Themen in betont martialischer Aufmachung zum Inhalt hat, vermuten nicht nur politische Mitbewerber die FPÖ als Finanzier im Hintergrund.

Dazu kommt, dass mit Norbert Geroldinger als 100-Prozent-Gesellschafter der Emotion Media GmbH, die den Wochenblick herausgibt, ein ehemaliger FP-Funktionär Geschäftsführer des Blattes ist. Geroldinger war jahrelang FPÖ-Obmann in Brunnenthal bei Schärding und soll auch enge Beziehungen zum früheren FP-Landeschef Lutz Weinzinger pflegen. Eine der Redakteurinnen des Blattes, Nicole Di Bernardo, ist zudem aktive stv. Stadtparteiobfrau der FPÖ Klagenfurt.

Landes-FPÖ: "Nicht dabei"

Wer sind nun die Geldgeber der Zeitung, die laut Chefredakteur Kurt Guggenbichler "durch eine Phalanx aus oberösterreichischen Unternehmern auf fünf Jahre ausfinanziert" ist? Die Landes-FPÖ "sicher nicht. Wir sind da nicht dabei", sagt der blaue Landegeschäftsführer Hubert Schreiner. Und ergänzt: "Wir brauchen das Geld für den Ausbau unserer Infrastruktur in den Bezirken."

Geschäftsführer Geroldinger sagt, er könne die "ganz geheimen" Geldgeber nicht nennen. "Ich habe eine sehr scharfe Verschwiegenheitspflicht. Würde ich sie brechen, wäre das Geld weg." Stehen die Finanziers der FPÖ nahe? "Dazu sage ich nichts."

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Artikel Anneliese Edlinger 02. April 2016 - 00:04 Uhr
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