Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 17. November 2018, 07:48 Uhr

Linz: 1°C Ort wählen »
 
Samstag, 17. November 2018, 07:48 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Trump wirft Google manipulierte Suchergebnisse vor

WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat Google mit Konsequenzen gedroht, nachdem er Nachrichten über sich selbst gegoogelt hat und mit dem Ergebnis nicht zufrieden war.

US-Präsident Donald Trump. Bild: Reuters

"Sie haben es manipuliert, für mich und andere, so dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind", schrieb Trump in einem frühmorgendlichen Tweet um 5.24 Uhr (Ortszeit/11.24 Uhr MESZ).

 

Gut eine Woche vor einer Anhörung von Vertretern von Google, Facebook und Twitter im US-Senat erhob der US-Präsident schwere Vorwürfe gegen die Suchmaschine. "Google und andere unterdrücken Stimmen von Konservativen und verstecken Informationen und Nachrichten, die gut sind", schrieb Trump zehn Minuten später in einem zweiten Tweet. "Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation - wird in Angriff genommen werden!"

"Faire Medien sind ausgeschlossen"

Trump kritisierte, wer auf Google nach "Trump News" suche, bekomme nur Berichte der "Fake New Media" - gemeint hatte er offenbar "Fake News Media", womit er pauschal ihm gegenüber kritisch eingestellte Medien bezeichnet. "96 Prozent der Ergebnisse für 'Trump News' sind von überregionalen linksorientierten Medien, sehr gefährlich", schrieb er. "Republikanische/konservative und faire Medien sind ausgeschlossen." Trump warf die Frage auf, ob das "illegal" sei.

Am Mittwoch kommender Woche will der US-Senat Spitzenvertreter von Google, Facebook und Twitter anhören. Dabei soll es um Versuche Russlands gehen, Wahlen in den USA über soziale Medien zu beeinflussen. Der Informationsdienst "Axios" schrieb nach den Trump-Tweets, der US-Präsident wolle den Fokus der Anhörung stattdessen darauf lenken, dass er ein Opfer sozialer Medien sei.

US-Sicherheitsbehörden sehen es als erwiesen an, dass Russland versucht hat, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen, und dass diese Bemühungen andauern. Trump war im vergangenen Monat unter Druck geraten, als er in dieser Frage einen Zickzackkurs verfolgte, statt sich klar hinter seine Behörden zu stellen.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 28. August 2018 - 15:08 Uhr
Mehr Außenpolitik

CIA: Saudischer Kronprinz steckt hinter Khashoggi-Ermordung

WASHINGTON. Der US-Geheimdienst CIA ist nach Medienberichten zu der Einschätzung gekommen, dass der ...

May kämpft ums politische Überleben: Misstrauensvotum am Dienstag möglich

LONDON. Brexit-Vertrag: Gegner in der Regierungspartei dürften nötige Stimmen beisammen haben.

Spendenaffäre der AfD weitet sich aus

BERLIN. Geld aus den Niederlanden an die Rechtspopulisten.

Kim Jong-un testete neue "Hightech-Waffe"

PJÖNGJANG. Aber Entspannungssignal: US-Bürger kommt frei.

Stephen Barclay ist neuer Brexit-Minister

LONDON. Die britische Regierungschefin Theresa May hat neue Chefs für das Brexit- und das Arbeitsressort ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS