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Wie Chöre aus Südafrika und Oberösterreich zusammenfanden

"African Spirit" bringen der Jugendchor der Universität Pretoria, die Hausruckvoices und der Kienzlchor Waizenkirchen in vier gemeinsamen Konzerten nach Oberösterreich. Wie es dazu kam, hat Hausruckvoices-Obmann Walter Krenn den OÖN erzählt.

Stimmen aus Südafrika und Oberösterreich

Bild:

Wie kommt es, dass ein Jugendchor aus Südafrikas Hauptstadt Pretoria gemeinsam mit Chören aus Oberösterreich auf der Bühne steht – in je zwei Konzerten mit den Hausruckvoices in Altenhof und dem Kienzlchor in Waizenkirchen?

Die Antwort reicht sechs Jahre zurück und ist die Geschichte einer Migration. Damals ließ sich Richter Grimbeek aus Südafrika in Weibern nieder. Der international anerkannte Chorleiter leitet seitdem die damals ins Leben gerufenen Hausruckvoices und den Kienzlchor Waizenkirchen.

"Die Idee ist von uns ausgegangen", sagt Walter Krenn, Obmann der Hausruckvoices. Grimbeeks Schwester, Lhente Mari Pitout, gibt hingegen den Takt im international preisgekrönten Jugendchor der Universität Pretoria an, dessen Mitglieder zwischen 14 und 19 Jahren sich alle drei Jahre auf Europatournee begeben. Diesmal wird sie in Altenhof im Hausruck und in Waizenkirchen ausklingen. Krenn: "Wir haben versucht, den Tourneeplan so zu richten, dass sich das ausgeht."

Das Publikum darf sich freuen auf Weihnachtskonzerte der besonderen Art. "Das südafrikanische Temperament, die Musikalität und vor allem die Art, Feste zu feiern, wird in der Musik ganz besonders ausgedrückt. Die Musik aus dem Volksgut von Südafrika ist zum einen sehr gefühlvoll, zum anderen auch sehr mitreißend und impulsiv", was auch den Hausruckvoices nicht fremd ist: "Nachdem wir einen südafrikanischen Chorleiter haben, ist uns diese Art der Musik vertraut. Wir gestalten öfter Konzerte in dieser Richtung."

Auf Zulu und in Mundart

Noch werde "auf beiden Seiten des Kontinents an gleichen Liedern geprobt. Nachdem Bruder und Schwester sehr genau über ihre musikalischen Fähigkeiten Bescheid wissen, funktioniert das perfekt." Wie die südafrikanischen Gäste allerdings das gemeinsame Schlusslied "Es wird scho glei dumpa" anstimmen werden, "darauf bin ich gespannt. Die Mundart ist eine Herausforderung, da sind wir schon sehr gespannt, wie sie unser Volkslied interpretieren."

Umgekehrt werden sich auch die Oberösterreicher dem Südafrikanischen stellen und unter anderem auf Zulu singen. "Vier Lieder werden gemeinsam gesungen."

Zu den Konzerten

"Spirit of Africa" ist zu erleben am 15. 12. mit den Hausruckvoices in Altenhof/Hausruck, Assista, Hueb 10, 16 und 19 Uhr, Karten: www.hausruckvoices.at; 16. 12. mit dem Kienzlchor Waizenkirchen, Pfarrkirche Waizenkirchen, 15 und 19 Uhr, Karten: Sparkasse Waizenkirchen, www.kienzlchor.at

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Artikel Karin Schütze 06. Dezember 2018 - 11:54 Uhr
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