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Reisen

12 Tipps für Ihren Urlaub 2020

04. Januar 2020 00:04 Uhr

Auf der traumhaften Insel Ko Ngai

Für jeden Monat des neuen Jahres haben zwölf OÖN-Redakteure eine ganz persönliche Urlaubsempfehlung für Sie. Schöne Reise!

Jänner - Thailand: Genießen und aktiv sein im Paradies

Von Alexander Zens

32 Grad Luft- und 29 Grad Wassertemperatur, türkisblaues Meer und weiße Strände – klingt nach Kitsch und Massentourismus. Ist es teilweise auch. Wer aber die richtigen Plätze und Inseln sucht und findet, kann das paradiesische Thailand genießen und dabei höchst aktiv sein. Von Schnorcheln und Tauchen über Kajakfahren, Klettern zu Lagunen bis zu Rafting und Seilrutschen im Regenwald. Traumhafte Inseln wie Ko Ngai sind genauso (ent-)spannend wie die Region um Chiang Mai mit ihren vielen traditionellen Festen und die Hauptstadt Bangkok. Genial wie fast überall in Südostasien: das Essen, die Menschen, die lokalen Reiseangebote und die Sicherheit.

Februar - Panama: Wo der kleine Tiger nicht war

Von Bernhard Lichtenberger

 

Oh, wie schön ist … Nein, wir nehmen Janosch hier nicht beim Wort, da seine Kinderbuchhelden – der kleine Tiger und der kleine Bär – ja gar nicht nach Panama gereist sind. Womit sie versäumten, die vielen Gesichter des mittelamerikanischen Landes zu bestaunen. Etwa die moderne Skyline von Panama City, die davon zeugt, dass hier viel Geld steuerschonend geparkt wird.

Wo der kleine Tiger nicht war

Das Altstadtviertel Casco Viejo mit behübschter kolonialer Architektur und hippen Rooftop-Bars geht nahtlos in die berüchtigten Gassen von El Chorrillo über, das auf einer Walking-Tour zu entdecken ist. Zur Pflicht gehört es, sich auf einer Bootsfahrt der technischen und ökonomischen Strahlkraft des Panamakanals hinzugeben. Wer schnorcheln, Delfine und Schildkröten erspähen oder einfach Spuren im Sand hinterlassen will, erkundet die Inselwelt von Bocas del Toro. Ja, so schön ist Panama …

 

März - Bonn/Deutschland: Bonn im Zeichen von BTHVN

Von Roswitha Fitzinger

 

Eine Stadt, die sich optisch nicht in den Vordergrund drängt, aber geschichtlich viel zu bieten hat, vor allem 2020. In Bonn wurde vor 250 Jahren Ludwig van Beethoven (1770-1827) geboren. Mit BTHVN signierte der berühmte Komponist in der Vergangenheit all seine Partituren. Seine Geburtsstadt hat die Buchstabenreihe als Logo für das Jubiläumsjahr und die damit einhergehenden Veranstaltungen auserkoren. Das Programm steht unter dem Motto „Beethoven neu entdecken“ und macht auch Nicht-Klassik-Fans Lust, den Komponisten und seine Geburtsstadt zu entdecken.

Bonn im Zeichen von BTHVN

Kinderkonzertreihe, Mitmachausstellungen, ein Twitterprojekt und ein Beethoven-Marathon, bei dem all seine Sinfonien an einem Tag in ungewöhnlichen Fassungen aufgeführt werden, sind nur Bruchstücke des gebotenen Programms, das sich über das gesamte Jahr zieht.  www.bthvn.de

 

April - Luckenbach/Texas: Draußen in Luckenbach, Texas

Von Roman Kloibhofer

 

Freilich – Dallas, Fort Worth, Houston, San Antonio, Austin und Galveston gehören zu Fixpunkten einer Texas-Reise: Die Southfork Ranch bei Dallas, der Rinderauftrieb in Fort Worth, das Space Center in Houston, die mexikanischen Märkte in San Antonio, Musikbars in Austin und ein Strandspaziergang in Galveston sind reizvolle Reiseziele im zweitgrößten Bundesstaat der USA. Dieser hat aber auch verborgene Ecken zu bieten, die es lohnt, aufzusuchen: Die Gegend um die Kleinstadt Fredericksburg, etwa 85 Kilometer westlich von Austin, hat für Country-Music-Fans etwas Faszinierendes.

Draußen in Luckenbach, Texas

Im Drei-Einwohner-Dorf Luckenbach trifft sich die Country-Szene aus aller Welt. Unter den knorrigen Bäumen neben dem Saloon spielen jeden Tag Country-Musiker, Willie Nelson und Waylon Jennings haben Luckenbach sogar in einem Lied verewigt. Herrlich ist es hier, draußen in Texas!

 

Mai - Galway/Irland: In Galway liegt Musik in der Luft

 

Von Andreas Fediuk

 

Wäre diese Stadt ein Lebewesen, durch Galways Adern würde Musik fließen. Sie dringt aus Bars und Pubs, wird auf den Straßen zum Besten gegeben, allerorts wird man von den unterschiedlichsten Rhythmen eingehüllt. Als alternative Party-Stadt mit unzähligen Festivals und einer extravaganten Kunstszene hat sich das Hafenstädtchen im Westen Irlands einen Namen gemacht.

In Galway liegt Musik in der Luft

Bunt sind hier nicht nur die Häuser, sondern auch das Essen. Galway ist berühmt für seine frischen Austern. Wer es extravagant mag, geht ins Loam, dort warten etwa torfgeräuchertes Eis oder Eiscreme mit Heugeschmack. 2020 ist Galway zudem Europäische Kulturhauptstadt. Die Events ziehen sich über das ganze Jahr. Diese Stadt ist definitiv nichts für Reisende, die ihre Ruhe wollen.

 

Juni - Kopenhagen/Malmö: Eine kleine Reise ins Glück

Von Barbara Rohrhofer

 

Laut World Happiness Report gelten die Dänen als das glücklichste Volk der Welt – und genau das ist in Kopenhagen spürbar. Hier fährt man Fahrrad statt Auto, hier sind Kinder willkommen und prägen das Stadtbild. Stress und Hektik? Kein Thema in der dänischen Hauptstadt, in der es viel zu tun gibt: eine Schiffstour durch die Kanäle, ein Besuch im Freistaat Christiania, eine Karussellfahrt im Tivoli, einem der ältesten Freizeitparks der Welt.

Eine kleine Reise ins Glück

Die Auswahl an Museen ist groß, die der Gastgärten auch. Empfehlenswert ist ein Kurztrip ins schwedische Malmö. Einfach in den Zug steigen und über die Öresundbrücke fahren. In der historischen Altstadt gibt es die besten Heidelbeerkuchen, danach kann man am Sandstrand flanieren oder im Botanischen Garten Smørrebrød essen. Macht garantiert glücklich!

 

Juli - Bohinj/Slowenien: Drei kühle Köpfe bewahren

Von Gabriel Egger

 

Jeder Slowene muss einmal von dort oben auf sein Land herabblicken. Wir Touristen dürfen. Der Triglav ist nicht nur der höchste Berg, sondern auch ein Nationalheiligtum unserer Nachbarn. Der Park, in dem der „dreiköpfige Berg“ in den Himmel wächst, ein einzigartiges Naturjuwel. Die Julischen Alpen eignen sich hervorragend für mehrtägige Wanderungen, aber auch die Täler, durch die viel klares Wasser fließt, sind es wert, entdeckt zu werden. Beides verbinden kann man in Bohinj im Nordwesten des Landes.

Drei kühle Köpfe bewahren

Von dort ist der Sprung in den Wocheiner See genauso weit entfernt wie der Einstieg zum Aufstieg Richtung Triglav. Aber Achtung: Dieser Weg wird kein kurzer sein. Eine Übernachtung in der neu renovierten und gemütlichen „Vodnik“-Hütte spart Kräfte. Die braucht’s auch beim Gipfelanstieg

August - Kurische Nehrung: Sandkasten für Groß und Klein

Von Claudia Riedler

 

 

Wer das Meer mag und gern durch Wälder radelt, ist hier genau richtig. Die Kurische Nehrung ist eine langgestreckte Halbinsel (98 Kilometer Länge). Etwa die Hälfte davon ist russisch und nur mit Visum zu bereisen, die andere Hälfte gehört zu Litauen. Hier wächst alles auf Sand. Vor allem viel Wald. Neben würziger Waldluft hat man stets auch eine Brise Meer in der Nase. Waldbaden für Fortgeschrittene. Die Kurische Nehrung ist Nationalpark und Weltkulturerbe der UNESCO.

Sandkasten für Groß und Klein

Urlauber können in der frischen Ostsee baden oder einfach am weißen Sandstrand spazieren gehen. Manchmal auch steil bergauf. In Nida lässt sich eine der größten Dünen Europas besteigen: 52 Meter hoch. Und ist das Wetter einmal schlecht, locken eine Delfinshow und das Meeresmuseum in Smiltyne.

 

September - Santa Barbara/USA: Ruhe finden bei der hl. Barbar

Von Dietmar Mascher

 

Heizungen und Klimaanlagen werden in Santa Barbara das ganze Jahr über nur wenige verkauft. In der mit viel mexikanischem Einschlag gebauten idyllischen Stadt nördlich von Los Angeles bewegen sich die Temperaturen meist zwischen angenehmen 18 und 25 Grad. Schöne Strände auf der einen Seite der Stadt, sanfte Berge auf der anderen, dahinter das Santa Ynez Valley mit netten Orten und Weinverkostungsläden, in denen der Pinot Noir wirklich zu empfehlen ist.

Ans andere Ende der Welt

Die netten Lokale und die freundlichen Kalifornier sind bei der Entschleunigung gerne behilflich. In der Santa Barbara Bowl, der weltweit malerischsten Konzert-Location neben Burg Clam, machen gerne Weltstars Station.

 

Oktober - Fes/Marokko: Von frostig bis extrem heiß

Von Carsten Hebestreit

 

Marokko ist ein Land der extremen Gegensätze. Dies betrifft nicht nur die Kultur, sondern auch die Temperaturen. Wer mit dem Motorrad das abwechslungsreiche Land erkunden möchte, für den bietet sich nicht nur das Frühjahr, sondern vor allem der Herbst an. Vom Norden führen die Routen direkt ins Atlas-Gebirge, wo die Straßen auf 2500 Meter und mehr hinaufführen.

Von frostig bis extrem heiß

Wer in Fes einen Stopp einlegen möchte: Der Besuch der Ledergerberei ist für jeden Touristen Pflicht. Vorbei an frei lebenden Berberaffen im Hohen Atlas heißt das nächste Ziel Erg Chebbi, der Beginn der Sahara-Wüste. In Marrakesch ist der größte Souk (Markt) Afrikas. Zurück nach Tanger-Med (Fährhafen) führt die Tour entlang der Atlantikküste.

 

November - Kapstadt/Südafrika: Ans andere Ende der Welt

Von Melanie Tyoler

 

Fallen in Österreich im Herbst die Blätter, blüht im Frühling in Kapstadt das Leben. Urlaub in Kapstadt beginnt ohne Jetlag und Zeitverschiebung. Sogleich kann der Tafelberg erklommen werden, mit der Seilbahn, für Geübte gibt es auch zahlreiche Wanderwege hinauf zum Wahrzeichen der Stadt. An der neuen, quirligen Waterfront fühlt sich der Tourist wohl. Restaurants, Geschäfte und an jeder Ecke afrikanische Live-Musik und Tänze.

Ans andere Ende der Welt

Die malerischen Strände in und um Kapstadt laden zwar optisch zum Baden ein, der Atlantik ist aber um diese Jahreszeit nur etwas für die ganz Harten. 8 °C. Die Fahrt ans Kap der Guten Hoffnung ist natürlich Pflicht, genauso wie der Besuch der Pinguine am Boulders Beach.

 

Dezember - Skicircus-Runde: Knackige Wadeln und Kulinarik

Von Philipp Braun

 

Unterfordert? Schlapp? Hungrig nach Bewegung? 12.400 Höhenmeter, 65 Kilometer und die vier Skiorte Saalbach, Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn sollten für Sportler genug Motivation sein, sich auf den Winter adäquat einzustimmen.

Knackige Wadeln und Kulinarik

Es wird empfohlen, einen ganzen Tag für die Skicircus-Runde einzuplanen. Trödeln ist nicht ratsam. Ebenso muss man schweren Herzens auf einen Einkehrschwung in eine der zahlreichen Gourmet-Hütten verzichten, wenn man die 32 Lifte in akzeptabler Zeit schaffen will.

Nicht eingerechnet ist dabei die Fahrt nach Zell am See. Mit der Erweiterung liegt eines der größten Skigebiete Österreichs zu Füßen. Wer das an einem Tag schaffen will: Muskelkater mit Ansage.

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