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In österreichischen Haushalten gilt nach wie vor: Frauen putzen, Männer reparieren

Von nachrichten.at/apa, 05. März 2024, 12:06 Uhr
Leidige Hausarbeit Die Österreicher hassen das Bügeln
Österreicher schwingen lieber den Kochlöffel als zu bügeln. Bild: Colourbox.de

"Ich bin heute schon zu müde, ich mache es morgen" und "Ich habe jetzt etwas Wichtigeres zu tun" sind die beiden Einser-Ausreden der Österreicherinnen und Österreicher, wenn es um Hausarbeit geht.

 Mehr als die Hälfte der in Paarbeziehungen lebenden Landsleute kennt laut IMAS-Studie zum Weltfrauentag die "Aufschieberitis". Erledigt wird der Großteil der ungeliebten Aufgaben nach wie vor von den Frauen, wobei die Verteilung den Geschlechterklischees entspricht. Frauen waschen, bügeln und kochen, Männer kümmern sich um das Auto und Reparaturen, das ergab zusammengefasst die Umfrage des IMAS-Instituts, in der Ende des Vorjahres 1.011 Österreicherinnen und Österreicher, davon 557 verheiratete oder in Partnerschaft lebende Personen, repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren, persönlich interviewt wurden. Trotz eines gewissen gesellschaftlichen Wandels "scheint aber eine gewisse Rollenverteilung in der Hausarbeit von Partnerhaushalten fast eingefroren und unverändert zu sein", schlussfolgert IMAS. Die Umfrage bilde den Ist-Zustand gut ab, da die Antworten beider Geschlechter im Großen und Ganzen übereinstimmten.

"Frauensache"

Über 70 Prozent der Frauen gaben an, dass sie die Wäsche waschen und bügeln, rund 60 Prozent kochen, putzen die Fenster und waschen das Geschirr ab, mehr als die Hälfte der Frauen greift selbst zum Staubsauger. Das korrespondiert mit den Antworten der Männer, von denen lediglich zehn Prozent behaupteten, das zu tun. In einigen Haushalten werden diese Aufgaben gemeinsam, von einer anderen Person oder von externer Hilfe erledigt.

"Männersache"

Einkaufen gehen, Müll entsorgen, Balkon oder Terrasse putzen, Blumen gießen und Gartenarbeit macht gut ein Drittel bis die Hälfte der Paare gemeinsam. Männer kümmern sich überwiegend um ihnen geschlechtertypisch zugeschriebene Aufgaben: 62 Prozent waschen das Auto, 42 Prozent mähen den Rasen und 46 Prozent übernehmen Reparaturen im Haushalt. Auch hier gaben Frauen übereinstimmend an, dass diese Tätigkeiten vom Partner erledigt werden, wobei 66 Prozent der Frauen glauben, ihre Männer reparieren Dinge, während dies nur 46 Prozent der Männer angaben und 18 bzw. 10 Prozent meinten, dies würde jemand anderer bzw. externe Hilfe erledigen.

Kreativität bei den Ausreden

Neben Müdigkeit und wichtigeren Dingen als beliebteste Ausreden müssen "das Kreuz", Zeitnot, allgemeines Unwohlsein und Kopfschmerzen sowie Unfähigkeit ("Ich kann das nicht, ich bin dafür zu ungeschickt") als Vorwand herhalten, wenn Hausarbeit angesagt wäre. Rund 30 bis 40 Prozent der Befragten haben das schon hin und wieder gehört, Allergien als Schutz vor ungeliebten Aufgaben sind hingegen nur rund 20 Prozent ein Begriff. Bemerkt werden muss auch, dass der überwiegende Teil von 50 bis 60 bzw. 75 Prozent diese Ausflüchte gar nicht kennt.

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18  Kommentare
18  Kommentare
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ECHOLOT (8.785 Kommentare)
am 02.04.2024 06:51

man lernt sich kennen, und bevor man zusammenzieht oder heiratet sind für normal die wichtigsten eckdaten schon besprochen worden, vom kinderwunsch über finanzen, haushalt ec ec
und da kann jeder von anfang an sagen wie man sich das zusammenleben vorstellt!
und völlig egal wie das ist, wenn es für beide passt ist es ok!

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Utopia (2.493 Kommentare)
am 12.03.2024 12:05

Arbeitsanteil meines Mannes: Einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen, Geschirrspüler aus- und einräumen, Rasenmähen.
Mein Anteil: Reparieren, Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln, Finanzen, Planung, Schriftverkehr, Gemüsegarten pfegen, und alles was sonst noch anfällt.

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Zauberfee (244 Kommentare)
am 07.03.2024 10:58

Ich bin eine Frau und ich habe kein Problem damit , die Hausarbeit zu erledigen während mein Mann die schweren Arbeiten erledigt. Hätte die Evolution gewollt dass Mann und Frau genau gleich sind gäbe es keine Unterschiede im Körperbau usw. . wir gehen beide Vollzeit arbeiten und ja mein Mann schwingt auch ab und an den Kochlöffel und Staubsauger genauso wie ich kein Problem damit habe den Rasen zu mähen. Jeder macht das was er am Besten kann . Es Muss einfach nur für Beide passen und der Rest geht niemanden was an

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Gugelbua (31.872 Kommentare)
am 07.03.2024 09:19

die Bürokratie hat eben die Privatsphäre schon erreicht 😉

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weinberg93 (16.319 Kommentare)
am 05.03.2024 14:58

Ohne meine Frau weniger wertzuschätzen - es ist nun mal ein Faktum dass ich technisch viel besser bin (habe auch eine berufliche Ausbildung und Berufspraxis darin).
Darum repariere ich (fast) alles im Haus.
Und ich seh darin KEIN PROBLEM, das wird jetzt (Weltfrauentag?) aufgebauscht - lächerlich!

Und die Erklärungsveruche von 2good4U sind auch lächerlich -"anerzogen" ist anscheind die Wurzel des Bösen.

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 17:35

Nein. Die Biologie zu leugnen ist die Wurzel des Bösen.
Und das geht halt bei den Geschlechterrollen los und geht hin bis zu den Geschlechtern an sich.

Fakten zu leugnen und dafür einer Ideologie zu folgen ist halt nicht zielführend.

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betterthantherest (33.875 Kommentare)
am 05.03.2024 14:01

Wo liegt das Problem?

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 14:41

Wenn es kein Problem gibt, wird eben eines gemacht.
Das sind ohnehin Luxusprobleme einer verwöhnten Wohlstandsgesellschaft.

Wenn es hat auf hart kommt (Katastrophe, Krieg, etc.) fallen die Menschen automatisch in die von der Natur vorgesehene Rolle zurück.

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Utopia (2.493 Kommentare)
am 12.03.2024 08:36

So ist es. Nach dem letzten Krieg kamen viele Männer nicht mehr nach Hause, die Frauen räumten die Trümmer weg und bauten das Land wieder auf. Dann wuchsen die Männer nach und die Frauen kehrten zurück an den Herd, wie es die "Natur" verlangt.

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 12:39

Die Anhänger des "Sozialkonstruktivismus" glauben ernsthaft, dass alles nur ein soziales Konstrukt ist.

Männer reparieren nicht weil sie größer und kräftiger sind und ein besseres technisches Verständnis haben, sondern weil es ihnen anerzogen wurde.

Und Frauen kochen nicht weil sie sich gerne um andere kümmern, sondern nur weil es ihnen anerzogen wurde.

Auch wenn das manche nicht wahr haben wollen, aber es gibt jede Unterschiede zwischen Mann und Frau. Physisch, psychisch, charakterlich, hormonell, usw.

Die Hardcore-Sozialkonstruktivisten glauben ja sogar, dass selbst das Geschlecht auch nur ein soziales Konstrukt ist.

Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Gleichheit bedeutet nicht Gerechtigkeit, und auch nicht Zufriedenheit.

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Natscho (4.179 Kommentare)
am 05.03.2024 13:09

Also Ich habe kein angeborenes Talent für Kochen noch hat meine Frau eines für's Wäsche aufhängen.
Wie wir unseren Haushalt aufteilen ist demnach rein von unseren Erwartungen aneinander abhängig und die sind durch unsere Erziehung beeinflusst.

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 14:39

Das tut mir sehr leid für Sie.
Die meisten Menschen haben Talente und Interessen.
Und diese sind oftmals sehr geschlechterabhängig.
Und das ist absolut ok so.

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Natscho (4.179 Kommentare)
am 05.03.2024 14:54

Mein Punkt ist, dass man für die Haushaltsführung kein Talent braucht.
Das kann jeder Mann. Und zum Glück wissen die meisten Frauen mittlerweile, das sie das erwarten dürfen.

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 17:32

Was spricht gegen Arbeitsteilung?
Muss ja nicht jeder von allem die Hälfte machen.

Oder fangen die Damen plötzlich an das Öl zu wechseln, die Reifen zu wechseln, den Rasenmäher zu reparieren, die Heizungsanlage zu reparieren, usw.?

Es gibt schon einen Grund wieso sich die klassische Rollenverteilung bis heute hält.

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Natscho (4.179 Kommentare)
am 06.03.2024 07:40

Solange es tatsächlich eine gerechte Arbeitsteilung ist, spricht nichts dagegen.
Oft ist es eher so, dass die gelegentlichen Reperaturarbeiten (die eine Frau in der Regel auch erlernen kann) einer viel größeren Arbeitslast im Haus gegenübersteht.

Mental Load ist normallerweise auch bei den Frauen (Putzplan, Essensplan, was wird eingekauft, Default PArent etc)

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 06.03.2024 09:48

Mental Load wegen einem Putzplan?!
Echt jetzt?

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Utopia (2.493 Kommentare)
am 12.03.2024 08:45

Die "Hardcore-Sozialkonstruktivisten" sind einfach nur ungebildet. Sie wissen nicht, dass das Geschlecht in den Chomosomen jeder einzelnen Zelle des Körpers unveränderlich festgeschrieben ist, von der Zeugung bis zum Tod. Wer ein Y-Chromosom hat ist ein Mann, wer keins hat ist eine Frau. Die Gene und auch die Chromosomen können fehlerhaft sein, was zu Fehlentwicklung führt. Das ändert aber nichts am Geschlecht.

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2good4U (17.474 Kommentare)
am 05.03.2024 12:32

Und was ist schlecht daran?!

In der Berufswelt gibt es auch so etwas wie eine Spezialisierung, wo jeder das macht was ihm am meisten liegt.

Ich denke es ist sinnvoller, dass der Maurer 100% mauert und der Tischler 100% tischlert.
Niemand hat was davon wenn der Maurer und der Tischler jeweils 50% mauert und 50% tischlert.

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