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Grillfleisch-Check: Viele Lockangebote mit Billigfleisch

Von nachrichten.at/apa, 13. Juni 2024, 08:44 Uhr
Grillfleisch im AK-Test: Alle Proben einwandfrei
Grillgenuss Bild: OON

WIEN. Der Grillfleisch-Check des WWF vermisst den Klimaschutz beim Grillen, stattdessen würden Supermärkte während der Grillsaison vor allem auf Lockangebote mit Billigfleisch setzen.

Im vierwöchigen Untersuchungszeitraum seien 90 Prozent der 196 untersuchten Grillprodukte mit Rabatten tierischen Ursprungs gewesen, davon 95 Prozent aus konventioneller Tierhaltung. Jedes fünfte beworbene Produkt stammte laut WWF aus dem Ausland. Nur jedes zehnte Produkt war vegetarisch oder vegan.Wien. "Das sind falsche Anreize und Signale: Die Flugblätter sind voll mit Sonderrabatten auf Fleisch, anstatt regionale Bioware und pflanzliche Alternativen zu fördern. Das erschwert eine klimaschonende und gesunde Entscheidung, obwohl sich immer mehr Menschen nachhaltig ernähren wollen", bilanzierte Pegah Bayaty, Sprecherin für nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich.

59 Kilogramm Fleisch pro Kopf

In Österreich liege der jährliche Fleischkonsum mit im Schnitt 59 Kilogramm pro Kopf drei bis fünf Mal so hoch wie von Umwelt- und Gesundheitsfachleuten empfohlen. Der WWF forderte im Gegenzug ein grundlegendes Umdenken der Supermärkte und der Politik in Richtung einer nachhaltigen Ernährungswende: "Aufgrund der Teuerung sollte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte streichen und ein Maßnahmenpaket für eine nachhaltige Ernährungswende vorlegen. Bisher passiert hier wenig bis nichts", kritisiert Bayaty.

Zudem wurde an den Umstand Kritik geübt, dass für das stark rabattierte konventionelle Fleisch aus Österreich häufig das Futtermittel Soja aus anderen Weltregionen importiert werde. "Nur bei Bio-Haltung ist die Fütterung ohne Regenwald-Soja garantiert. Hingegen wird zur Fütterung von konventionell gehaltenen Tieren - vor allem bei der Schweinemast - meist importiertes Soja verwendet, für das weltweit artenreiche Lebensräume wie tropische Regenwälder und Savannen zerstört werden. Dazu kommen deutlich niedrigere Tierwohl-Standards", hieß es vom WWF.

Für die aktuelle Untersuchung hat der WWF im Zeitraum vom 18. April bis zum 16. Mai 2024 das Grill-Sortiment in den Flugblättern von Billa, Billa Plus, Spar, Lidl, Hofer und Penny ausgewertet. Insgesamt waren darin 196 Grillprodukte im Sonderangebot, davon 177 Fleischprodukte.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Gallham (86 Kommentare)
am 13.06.2024 21:57

sollen mal beim per Gaudi Fliegen sparen anfangen die Sch...? da haltn de Grenn a de Goschn !!

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Gugelbua (32.292 Kommentare)
am 13.06.2024 13:17

und wer ißt meine 50 Kg ❔😳

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diwe (2.463 Kommentare)
am 13.06.2024 15:12

Hab ich mich auch gerade gefragt. Ich was zwar Fleisch, aber definitiv keine 59 kg.

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soistes (990 Kommentare)
am 13.06.2024 18:30

Ich. Aber nur, wenn's auch gute Qualität ist.
Aber ums Grillen "reisse" ich mich nicht.

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ImI (349 Kommentare)
am 13.06.2024 12:19

Beim Grillen geht es halt einmal um Fleisch, dass Gemüse kann man roh auch essen.

Find ich einfach lächerlich, alles madig zu machen nur weil es dem Zeitgeist einiger Obergscheiter nicht gefällt.

Die Umwelt können wir mit einem Verzicht auf Grillfleisch sowieso nicht retten und wenn es um gesunde Ernährung geht, dann müssten wir das ganze Industriefutter verbieten dass uns täglich angeboten wird.

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Sensibelchen (855 Kommentare)
am 13.06.2024 09:38

Wäre interessanter gewesen die WWF hätten die Qualität der Gillsortimente in den Supermärkten und Diskontern untersucht anstatt der Flugblätter

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ernst.reiter@outlook.com (139 Kommentare)
am 13.06.2024 12:07

Ich dachte der WWF ist sooooo umweltbewusst?

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soistes (990 Kommentare)
am 13.06.2024 18:31

Sind auch nur Wichtigtuer, wie Greenpeace etc.

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