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OÖN-Filmkritik

"Downton Abbey": Britischer Adel, hübsch gemacht

21. September 2019 00:04 Uhr

"Downton Abbey": Britischer Adel, hübsch gemacht
Familienidylle mit Hund

Fünf Jahre nach dem Ende der Hit-Serie "Downton Abbey" läuft nun der gleichnamige Film im Kino.

Wie man etwa bei "Sex & The City" sah, gerät der Sprung von der Kurz- zur Langform zuweilen schwierig, weil sich für die Autoren ein Zeitfenster öffnet, das in Hinblick auf dramaturgische Dichte mit nicht mehr gefüllt wird als einem lauen Lüfterl.

Beim Kinofilm "Downton Abbey", der sich im Serien-Adelshaus der Familie Crawley im Jahr 1927 abspielt, verhält es sich nicht anders. Ein Ereignis treibt alles an: König George V. und Königin Mary wollen in Downton Abbey eine Nacht lang residieren. Das hysterisiert die "Oberen" um den Earl of Grantham (Hugh Bonneville) wie die "Unteren" um Chef-Butler Mr. Carson (Jim Carter). Darum drapiert und arg gemischt wird allerhand Privates (Babys! Liebe! Erbe!) diskutiert, dann wieder die ganz großen Fragen Europas.

Geht man inhaltlich nicht wirklich ans Limit, tut man das hingegen beim Schauwert – herrliche Bilder und Staffage lassen den Film zur theatralen Geste werden. Einer für Fans der Serie, von bildhübscher Unterhaltung oder von Maggie Smith, die als hantige Oma Crawley überzeugt. (nb)

"Downton Abbey": GB 2019, 122 Min., Regie: M. Engler

OÖN Bewertung:

 

Der Trailer zum Film: 

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