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Wirtschaft

Photovoltaik-Forscher fordern mehr Geld vom Staat

Von OÖN   26. April 2021 11:38 Uhr

Photovoltaik: Größte Anlage in Wien in Betrieb
Symbolfoto

WIEN. Obwohl der Photovoltaik die entscheidende Rolle bei der Energiewende zugesprochen wird, sinkt die öffentliche Forschungsförderung in diesem Bereich seit Jahren.

Hubert Fechner, Obmann der Technologieplattform Photovoltaik, fordert eine Aufstockung der Forschungsbudgets, um den internationalen Anschluss nicht zu verpassen. 

Waren es 2016 noch mehr als elf  Millionen Euro, die für die Photovoltaik-Forschung zur Verfügung standen, so erwartet die Österreichische Technologiepattform Photovoltaik für 2021 knapp vier Millionen Euro. Der Rückgang an Forschungsförderung führt dazu, dass international hoch anerkannte Forscherinnen und Forscher sowie die dazu benötigte Infrastruktur abzuwandern drohen.

Wegen der rückläufigen Fördermittel in den vergangenen Jahren fordern die Österreichische Technologieplattform Photovoltaik und Photovoltaic Austria daher eine spezielle Photovoltaik-Forschungsinitiative, für die in der Startphase jährlich 40 bis 60 Millionen Euro an Forschungsförderung erforderlich sind, um den Innovationsstandort Österreich und das Ziel der Schaffung zehntausender österreichischer Green-Jobs im Bereich der innovativen Solartechnologie zu ermöglichen und weiterhin international relevanter Wirtschaftsstandort zu bleiben.

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