Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

"Man soll nicht jammern, sondern einfach tun"

Von Elisabeth Prechtl, 28. Mai 2022, 00:04 Uhr
"Man soll nicht jammern, sondern einfach tun"
25 Mädchen und Frauen sind bei Schinko beschäftigt. Bild: Grünwald

NEUMARKT IM MÜHLKREIS. Der Gehäusespezialist Schinko steigerte seinen Umsatz um ein Viertel und geht bei der Mitarbeitersuche kreative Wege.

Als "herausfordernd" bezeichnet Gerhard Lengauer, geschäftsführender Gesellschafter des Mühlviertler Gehäusespezialisten Metalltechnik Schinko, die Situation bei der Materialbeschaffung: Von Stahl über Nirosta bis hin zu Aluminium seien so gut wie alle Rohstoffe von enormen Preissteigerungen betroffen. "Unsere Produktion war nie geschlossen. Aber man muss weit nach vorne planen." Für die Kunden könne es zu Verzögerungen "im Wochenbereich" kommen.

Schinko entwickelt und produziert Gehäuse für Maschinen und Geräte unterschiedlichster Art: "Der große Vorteil ist, dass wir breit aufgestellt sind", sagt Lengauer, der als Beispiele Augenlaser, Verpackungsmaschinen, 3-D-Drucker, Desinfektionsgeräte und Verkleidungen für den Halbleiterbereich nennt. "Egal welche Maschine, es braucht eine Schutzfunktion für Gerät und Mensch drumherum", sagt Lengauer: Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 (per 31.1.) um gut ein Viertel auf 19,5 Millionen Euro (2019/20: 15,4 Millionen Euro) gesteigert werden. Die Exportquote liegt bei 44 Prozent. 1,7 Millionen Euro wurden in die Digitalisierung und Technologisierung des Maschinenparks investiert, zum Beispiel in eine Reinraumzelle für Halbleitertechnik.

140 Mitarbeiter beschäftigt Schinko, zehn weitere werden gesucht: "Das ist mit einem massiven Aufwand verbunden." Um erfolgreich zu sein, müsse sich auch die Herangehensweise ändern: "Man darf nicht nur jemanden suchen, der 22 Jahre Erfahrung mitbringt." So wurde gerade eine Frau Anfang 50 eingestellt. 25 Frauen sind beschäftigt, drei Mädchen machen die Ausbildung zur Blechtechnikerin. Eine Mitarbeiterin hat als Reinigungskraft begonnen und arbeitet mittlerweile Vollzeit in der Metalltechnik: "Man darf nicht jammern, sondern sollte einfach tun."

mehr aus Wirtschaft

Großes Sesselrücken in Oberösterreichs Industriebetrieben

Libro verzichtet auf CDs und DVDs und will die Partyschiene forcieren

Signa doch in Konkurs schicken? Gläubigerschützer sind uneinig

Autorin
Elisabeth Prechtl
Redakteurin Wirtschaft
Elisabeth Prechtl
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen