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Wirtschaft

Licht und Schatten in Gewerbe und Handwerk

Von nachrichten.at/rom   08. Oktober 2021 11:36 Uhr

Tischler können sich über zu wenig Arbeit derzeit nicht beklagen.

WIEN. Gemischte Gefühle herrschen in den heimischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben. Das geht aus der aktuellen, vierteljährlichen Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer unter ihren Mitgliedsbetrieben hervor. Während etwa Tischler gefüllte Auftragsbücher haben, spüren Gärtner und Floristen die Folgen der Coronakrise. 

Auch wenn sich die Geschäftslage, Stimmung und Erwartungen im dritten Quartal gebessert haben, zeigt ein genauer Blick auf die Daten starke Unterschiede in den einzelnen Bereichen. Investitionsgüternahe Branchen können sich über zu wenig Aufträge oder Auslastung nicht beklagen, bei konsumnahen Branchen gibt es Aufholbedarf. 

Positiv äußern sich etwa Hafner, Platten- und Fliesenleger, Keramiker, Tischler und Kunststoffverarbeiter. Anders ist die Situation bei Betrieben in der Mode und Bekleidungstechnik, Gärtnern, Floristen sowie Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigern. Ein Thema, das investitionsgüternahe Branchen und konsumnahe Branchen eint, ist der Bedarf an Arbeitskräften. Vor allem kleinere Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten spürten den Engpass, heißt es. 

Hoffnung versprechen sich die Betriebe vom kürzlich angekündigten Steuer- und Entlastungspaket. „Dadurch werden Konsumenten wie Unternehmen mehr Geld zur Verfügung haben und dieses auch investieren bzw. ausgeben“, sagt Michael Pecherstorfer, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

 

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