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Motorsport

Suzuki feierte doppelt: Rins siegte, Mir führt WM an

19. Oktober 2020 00:04 Uhr

Suzuki feierte doppelt: Rins siegte, Mir führt WM an
Der Spanier Alex Rins war die Nummer eins beim gestrigen Grand-Prix.

ALCANIZ. MotoGP: KTM beim Aragon-GP hinten nach.

"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Suzuki für seine harte Aufbauarbeit die letzten Monate belohnt wird", schrieb Motorrad-Experte Gustl Auinger in seiner OÖN-Kolumne. Und der Lambacher sollte wie so oft recht behalten. Gestern trug sich beim ersten von zwei WM-Läufen in Aragon Suzuki-Pilot Alex Rins in die Siegerlisten der Königsklasse MotoGP ein. Als schon achter Gewinner im zehnten Rennen setzte er sich vor seinen spanischen Landsleuten Alex Marquez auf Honda und Teamkollege Joan Mir durch. Fabio Quartararo, der aus der Poleposition gestartet war, blieb ohne Punkte und gab die WM-Führung an Mir ab. Für das KTM-Team lief es enttäuschend, bester Fahrer war Brad Binder als Elfter.

Rins fuhr ein taktisch kluges Rennen, nach einem sehr gutem Start war er reifenschonend unterwegs und ließ sich mit dem Überholen Zeit. "Der Sieg ist für die Zuschauer, die nicht kommen durften, für das Team und die Familie." Marquez verhinderte mit einem starken Rennen von Startplatz elf aus kommend einen Suzuki-Doppelsieg. Mit Rang drei holte sich Mir die WM-Führung von Quartararo. Der Franzose (Yamaha) blieb als 18. ohne Punkte. Er ist übrigens der Einzige, der in dieser Saison bereits öfter als einmal gewonnen hat, er hält bei drei Erfolgen.

Altmeister Valentino Rossi musste wegen eines positiven Coronavirus-Tests für das Rennen passen. Bei dem 115-fachen Grand-Prix-Sieger aus Italien verläuft die Erkrankung nicht symptomfrei, in den sozialen Medien schrieb er von Fieber. WM-Titelverteidiger Marc Marquez fehlt wegen seiner Schulterverletzung nach wie vor.

Kofler-Sturz kurz vor dem Ende

In der Moto2 setzte sich der Brite Sam Lowes auf Kalex vor seinen Markenkollegen Enea Bastianini (It) und Jorge Martin (Sp) durch. In der Moto3 schied KTM-Pilot Maximilian Kofler auf Rang 24 liegend zwei Runden vor Ende mit einem Highsider aus. "Vom Speed her war es einer meiner besten Auftritte", fand der Attnang-Puchheimer trotzdem Positives. Platz eins ging an den Spanier Jaume Masia (Honda).

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