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Tiger Woods feierte eines der größten Comebacks der Sportgeschichte

Von nachrichten.at/apa   15. April 2019 10:12 Uhr

AUGUSTA. Der Amerikaner holt sich mit 43 Jahren seinen 15. Major-Sieg, elf Jahre nach seinem bisher letzten Erfolg.

Mit glasigen Augen hat Tiger Woods am Sonntag beim 83. Masters in Augusta die letzte Spielbahn absolviert. Der US-Golfstar nahm das finale Loch mit zwei Schlägen Vorsprung in Angriff und jubelte wenig später über sein triumphales Comeback. Elf Jahre nach seinem bisher letzten Major-Erfolg holte der 43-Jährige seinen 15. Titel bei den vier größten Turnieren.  An der Magnolia Lane, wo 1997 die große Karriere des Kaliforniers mit einem Sieg beginnen hatte, feierte er seinen fünften Erfolg beim Masters mit einem Schlag Vorsprung auf seine drei Landsleute Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka. Damit vollendete der langjährige Weltranglisten-Erste eines der größten Comebacks der Sportgeschichte. Die Fans feierten ihn mit "Tiger"-Sprechchören und US-Präsident Donald Trump sowie dessen Vorgänger Barack Obama gratulierten via Twitter.

Woods hatte seit seinem bisher letzten Major-Sieg bei den US Open 2008 ab 2009 mit persönlichen und ab 2014 mit gesundheitlichen Problemen (Rückenoperationen) zu kämpfen gehabt und war am Jahresende 2017 nur 656. der Weltrangliste. Doch schon im Vorjahr deutete er beim Masters seine neue Stärke an.

Video: Golfstar Tiger Woods feierte eines der größten Comebacks der Sportgeschichte. 

Am Sonntag schloss er das 11-Millionen-Dollar-Turnier auf dem schwierigen Par-72-Kurs nach sechs Birdies und vier Bogeys und 70 Schlägen mit dem Gesamtscore von 13 unter Par ab. Er war am Donnerstag in Augusta mit einer 70er-Runde gestartet, brachte sich mit 68 und 67 ins Rennen um den Sieg und durfte nach der vierten Runde jubeln.

Der diesmal weit zurückliegende Titelverteidiger Patrick Reed half Woods zum fünften Mal in das "Green Jacket", den traditionellen Siegespreis neben dem 1,9-Millionen-Dollar-Scheck für den Erfolg 2019. "Es ist unwirklich", sagte Woods, der wie 1997 vor den Augen seiner Mutter Kultida siegte. Auch seine Tochter Sam Alexis (geboren Juni 2007) und Sohn Charlie Axel (Februar 2009) waren dabei. "Ich könnte nicht glücklicher sein", betonte Woods, der sich in der Weltrangliste vom zwölften auf den sechsten Platz verbessern wird.

Die Schlussrunde verlief enorm spannend. Als British-Open-Champion Francesco Molinari (ITA) und Woods die letzten vier Löcher in Angriff nahmen, lagen auch drei früher gestartete Spieler mit ihnen gleichauf. Doch während der nach drei Runden führende Molinari und weitere Konkurrenten ihre Chancen vergaben, hielt Woods die Nerven im Zaum. Der Gewinner von 81 PGA-Turnieren übernahm drei Löcher vor Schluss erstmals die alleinige Führung und baute diese mit einem weiteren Birdie aus. Auf der letzten Spielbahn ging er kein Risiko mehr ein, ein Schlagverlust tat nichts zur Sache. Nun liegt in der Masters-Siegerliste nur noch der sechsfache Champion Jack Nicklaus vor Woods. Nicklaus ist auch mit 18 Major-Titeln die Nummer eins.

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