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Den Welsern steht ein Umbruch bevor

WELS. Basketball: Coach Coffin hört wohl auf, Lamesic ist ein Wackelkandidat.

Den Welsern steht ein Umbruch bevor

Wels-Coach Mike Coffin Bild: GEPA pictures

Nach 14:12 Minuten hatte der WBC Raiffeisen Wels in Oberwart komfortabel 41:25 geführt, die Messestädter schienen förmlich ins Basketball-Finale zu fliegen, doch dann riss der Faden komplett. Die Burgenländer sollten letztlich im alles entscheidenden fünften Playoff-Match mit 77:67 triumphieren und einen maßlos enttäuschten Kontrahenten, dem jetzt ein größerer Umbruch ins Haus stehen dürfte, zurücklassen.

"Wir hatten über die gesamte Saison viele Verletzungen, ich bin stolz, was die Mannschaft aus sich herausgeholt hat", analysierte Mike Coffin. Der Coach wird den WBC nach zwei Jahren wohl verlassen: "Ich weiß nicht, ob ich überhaupt noch Profitrainer sein will oder das vielleicht nur hobbymäßig machen möchte. Das bespreche ich mit meiner Frau und dann sehen wir, was das Beste für unsere Familie ist." Sohn Marck hat im Moment anderes im Kopf. Er befindet sich mit Kapfenberg in der unmittelbaren Vorbereitung auf die morgen beginnende Best-of-7-Endspielserie gegen Oberwart.

Letztere wird Wels-Kapitän Davor Lamesic nur als Zuschauer verfolgen und sich in erster Linie den Kopf über seine Zukunft zerbrechen. Seit 2008 trägt er das Trikot des WBC, 2009 wurde er mit dem Klub Meister, der 33-Jährige ist abgesehen von seiner Güteklasse eine echte Integrationsfigur. "Ich würde gerne bleiben, aber das hängt davon ab, ob wir uns einigen. Ich mache den Sport, weil ich ihn liebe, trotzdem will man gewinnen. Es ist möglich, dass man zu einem Verein geht, bei dem man eventuell bessere Titelchancen hat", lässt sich Lamesic alle Optionen offen.

"Die haben nicht gewonnen"

Ob Manager Heinz-Peter Fiszter an Bord bleibt, steht ebenfalls noch nicht fest. Der "Macher" hält sich bedeckt: "Es ist zu früh für einen Ausblick." Nicht jedoch für eine Bilanz: "Hätte man mich vor drei Monaten gefragt, ob ich mit dem Halbfinale zufrieden bin, hätte ich klar mit ja geantwortet. Jetzt ist es anders. Bei allem Respekt vor Oberwart: Die haben nicht gewonnen, wir haben es verloren."

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Artikel Alexander Zambarloukos 26. Mai 2017 - 00:04 Uhr
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