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Ruder-Legende Josef Kloimstein gestorben

Von rawa   21. November 2012 15:36 Uhr

Ruder-Legende Josef Kloimstein

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RUFLING. Josef Kloimstein, eine der prägendsten Figuren in Österreichs Ruder-Szene, ist am 15. November im 84. Lebensjahr verstorben.

Der am 1. November 1929 geborene Ruflinger (Bezirk Linz-Land) begann im Alter von 23 Jahren seine Ruder-Karriere unter den Fittichen von Trainer Franz Sika und konnte innerhalb kürzester Zeit sein Talent aufblitzen lassen. Unter anderem wurde er 24 mal österreichischer Meister in verschiedenen Bootsgattungen. Seine sportlichen Höhepunkte waren aber der Gewinn der Bronzemedaille bei den olympischen Spielen 1956 in Melbourne und der Gewinn der Silbermedaille 1960 in Rom (jeweils im Zweier ohne Steuermann mit seinem Partner Alfred Sageder). Zudem erhielt er 1996 das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Kloimstein startete für den Ruderverein Donau Linz, war in seiner Freizeit aber auch in zahlreichen anderen Sportarten wie Schifahren, Bergwandern und Radfahren aktiv. All diese Tätigkeiten übte er auch nach einer schweren Erkrankung bis ins hohe Alter aus.

1996 erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

 

Aus den OÖN vom 28. November 1956 (Seite 6):

„Unser Dank gilt Sageder-Kloimstein“ titelten damals die OÖNachrichten einen Tag nach dem ersten Medaillengewinn der Österreicher bei den olympischen Spielen in Melbourne. Der Linzer „Donau“-Zweier unter Trainer Franz Sika fuhr ein feines Rennen, zum ganz großen Triumph reichte es jedoch nicht. Immerhin konnten sich die beiden Schlosser die Bronze-Medaille sichern, bei der enormen Konkurrenz, den Amerikanern, ein beachtlicher Erfolg.

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Aus den OÖN vom 5. September 1960 (Seite 9):

Ähnlich wie bei den olympischen Spielen 1956 in Melbourne war es 1960 in Rom abermals den beiden Linzern Alfred Sageder und Josef Kloimstein zu verdanken, dass die österreichische Delegation damals über die erste Medaille jubeln durfte. Erstmals stieg die rot-weiß-rote Fahne am Siegesmast in die Höhe, die Hymnen ertönten. Lediglich Russland war besser als Österreichs Duo, die Finnen belegten Rang drei.

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