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Vorwärts Steyr

Vorwärts Steyrs "Ländle-WG" ist gegen Lustenau doppelt motiviert

Von Raphael Watzinger 18. Oktober 2019 00:04 Uhr

Vorwärts Steyrs "Ländle-WG" ist gegen Lustenau doppelt motiviert
Nicolai Bösch und Dragan Marceta

STEYR. 2. Liga: Die Vorarlberger Dragan Marceta und Nicolai Bösch treffen heute auf ihren Ex-Klub

Beim heutigen Heimspiel der 2. Fußball-Liga gegen Austria Lustenau (19.10 Uhr, EK-Kammerhofer-Arena) vertraut Vorwärts Steyr auch auf zwei echte Ländle-Spezialisten.

Obwohl Dragan Marceta (19) und Nicolai Bösch (21) ihre Karriere noch vor sich haben, kommen sie gemeinsam bereits auf stolze 25 Jahre bei Austria Lustenau. Bösch hatte als Achtjähriger, Marceta im Alter von sieben Jahren im Miniknabenteam des heutigen Gegners von Vorwärts Steyr mit dem Fußball begonnen.

Kurios: Zu Beginn der Saisonvorbereitung im Juli standen beide noch im Kader von Austria Lustenau. Als rasch klar wurde, dass es beim stark aufgerüsteten Kader des Titelfavoriten aus Vorarlberg kaum zu Einsatzzeiten reichen würde, entschied man sich eine Woche vor Meisterschaftsstart dann noch zum leihweisen Wechsel nach Oberösterreich. In Steyr spielt für die Ex-Lustenauer nicht nur der Fußball eine wichtige Rolle. "Sie sind erstmals in ihrer Karriere weg von daheim, lernen auch außerhalb des Platzes viel dazu", sagt Steyrs Trainer Willi Wahlmüller. In Steyr-Gleink leben Bösch und Marceta in einer Wohngemeinschaft. Fast alles – darunter auch das gemeinsame Kochen – wird von der "Ländle-WG" in Teamarbeit bewältigt.

Marceta ist nach dem Kreuzbandriss von Nicolas Wimmer heute Fixstarter in der Innenverteidigung. Wahlmüller: "Beide Spieler sind relativ spät zu uns gestoßen, weshalb sie sich aufgrund des Erfolgslaufs hinten anstellen mussten. Aber sie haben beide richtig Qualität." Nur in der Verständigung gibt es noch die eine oder andere Unsicherheit. Wahlmüller: "Wenn ich zu schnell rede, schauen sie mich manchmal an wie ein Autobus. Aber auch ich habe mit gewissen Vorarlberger Dialektausdrücken noch Probleme."

Sieg zum 45. Geburtstag?

Der FC Blau-Weiß Linz nimmt es heute (19.10 Uhr, Linzer Stadion) mit dem FAC aus Wien auf. Noch nie haben die Linzer daheim gegen die Floridsdorfer verloren: In fünf Spielen gab es drei Siege und zwei Unentschieden. Ein voller Erfolg wäre heute auch ein passendes Geschenk für Blau-Weiß-Coach Goran Djuricin, der am Mittwoch seinen 45. Geburtstag gefeiert hat. "Wenn mir die Mannschaft einen Sieg schenkt, werde ich mir etwas einfallen lassen." Bitter: Gemicibasi ist gesperrt, Pomer und Grasegger sind fraglich. Dafür wäre Kapitän Janeczek nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit.

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