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LASK

Ranftl wechselt vom LASK zu Schalke: "Es ist ein Traum für mich"

Von Günther Mayrhofer  10. Juni 2021 00:04 Uhr

Ranftl wechselt vom LASK zu Schalke: "Es ist ein Traum für mich"
Reinhold Ranftl in Schalkes Arena mit Sportdirektor Rouven Schröder

PASCHING. Der 29-Jährige verlässt die Athletiker nach sechs Jahren in Richtung zweite deutsche Liga

"Ich werde den Verein nach sechs wundervollen Jahren verlassen." Um 15 Uhr gab Reinhold Ranftl gestern mit einer Videobotschaft seinen Abschied vom LASK bekannt. Der 29-Jährige wechselt zum deutschen Bundesliga-Absteiger Schalke. Aus dem schwarz-weißen Dauerläufer wird ein königsblauer "Malocher".

Ranftl unterschrieb bis 2024. Er bedankte sich bei Präsident Siegmund Gruber, der ihn trotz des noch zwei Saisonen laufenden Vertrags beim LASK gehen ließ – gegen eine Ablöse, die laut "Bild" bei 700.000 Euro liegt.

"Ich habe die Champions-League-Hymne gehört, wir haben Europa League gespielt, wir haben so viel erreicht. Ich bin so stolz, für diesen Verein gespielt haben zu dürfen", erklärte Ranftl emotional, wie schwierig der Abschied nach 241 Einsätzen fällt. "Ich hätte den LASK nicht für irgendeinen Klub verlassen – aber Schalke, das wollte ich unbedingt machen." Bei den Gelsenkirchnern soll der Verteidiger ein Baustein beim Wiederaufbau nach dem Abstieg werden. Ranftl: "Teil dieser neuen Mannschaft und der damit verbundenen sportlichen Mission zu sein, erfüllt mich mit großem Stolz."

Anhörung beim Senat 5

Auf der Position des rechten Verteidigers bleibt beim LASK nun nur Marvin Potzmann übrig, Dominik Reiter half einige Male aus. An Austrias Patrick Wimmer hatten die Athletiker schon vor Ranftls Abgang Interesse gehabt. Zuletzt war der Kader beim Trainingsstart stets weitgehend komplett. Die Zeit drängt: Am 21. Juni pfeift Trainer Dominik Thalhammer die Saison an. Der Vertrag mit dem bisherigen Assistenten Emanuel Pogatetz wurde aufgelöst.

Im Verfahren des Senats 5 braucht der LASK hingegen Geduld. Am Dienstag fand eine Anhörung wegen des Vorwurfs von verbotenem Dritteigentum an Spielerrechten statt. Ein Urteil wird nicht vor kommender Woche erwartet.

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Redakteur Sport

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