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Fußball International

Bayern haben neuen Trainer im Visier - 30 Millionen Euro Ablöse

Von nachrichten.at/apa   26. April 2021 13:17 Uhr

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Julian Nagelsmann

MÜNCHEN. Der FC Bayern München hat laut übereinstimmenden deutschen Medienberichten beim Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig wegen Trainer Julian Nagelsmann angefragt.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister hinterlegte demnach sein Interesse an einer Verpflichtung des 33-Jährigen ab der kommenden Saison. Stellungnahmen der beiden Vereine gab es dazu am Montagvormittag zunächst nicht. Leipzig soll aber eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro verlangen.

Bayern-Trainer Hansi Flick hatte angekündigt, die Münchner nach der Saison verlassen zu wollen. Eine Entscheidung über eine Vertragsauflösung könnte noch in dieser Woche fallen. Flick gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw bei der deutschen Nationalmannschaft. Nagelsmann hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2023, jedoch keine Ausstiegsklausel. Bei seinem Wechsel 2019 von Hoffenheim nach Leipzig waren fünf Millionen Euro Ablöse fällig.

Sportdirektor Markus Krösche verlässt Leipzig hingegen fix. Man habe den bis Juni 2022 gültigen Vertrag einvernehmlich zum Saisonende aufgelöst, teilte der Tabellenzweite am Montag mit. Zu Auflösungs-Bedingungen und weiteren Details wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Krösche war 2019 vom SC Paderborn als Nachfolger von Ralf Rangnick zum Club von Marcel Sabitzer und Konrad Laimer gewechselt. Zuletzt war der 40-jährige Ex-Profi bei diversen Bundesliga-Clubs im Gespräch, unter anderem bei Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Fredi Bobic. Die Aufgaben von Krösche bei RB sollen nach Angaben von Vorstandschef Oliver Mintzlaff bis zum Saisonende Kaderplaner Christopher Vivell und Medienchef Florian Scholz übernehmen.

"Es waren jederzeit sehr gute und saubere Gespräche mit Markus Krösche. Nach zwei Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit sind wir nun gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrages die richtige Lösung für beide Seiten ist", sagte Mintzlaff. "Selbstverständlich sind wir auf diese Situation vorbereitet und werden auch in der kommenden Saison das Ziel Champions Qualifikation mit einem schlagkräftigen Kader angehen."

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