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Weltspiegel

103 Minderjährige an Bord der "Ocean Viking"

Von nachrichten.at/apa   13. August 2019 19:32 Uhr

ROM. Die NGOs SOS Mediterranèe und Ärzte ohne Grenzen (MSF), Betreiber des Schiffes "Ocean Viking", haben Malta und Italien aufgerufen, die Koordination der Suche nach einem Landehafen für die Flüchtlinge zu übernehmen.

 

Unter den mit 356 Migranten an Bord würden sich auch 103 Kinder und Minderjährige unter 18 Jahren befinden.

Die meisten Migranten hätten Gewalt in Libyen erlitten, einige von ihnen seien gefoltert worden. "Wir fordern, dass die europäischen Behörden das internationale Recht respektieren und sobald wie möglich einen Landehafen für die Geretteten bestimmen", hieß es in der Presseaussendung der beiden NGOs.

Die Hilfsorganisationen betrachten Tripolis nicht als sicheren Hafen. Daher wollen sie die Migranten nicht nach Libyen zurückführen, wie Italien es fordert. "Laut dem internationalen Recht sind weder Tripolis noch ein anderer Hafen in Libyen sicher. Die Menschen dorthin zurückzuführen, wäre eine gravierende Menschenrechtsverletzung", so die beiden NGOs, die weiterhin auf eine Lösung für die Migranten an Bord warten.

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