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Chronik

Nach Schüssen in Wien-Meidling: 48-Jährige im Spital gestorben

Von nachrichten.at/apa   16. Februar 2019

Der Tatort in Wien-Meidling.

WIEN. Eine 48-jährige Frau, der am späten Dienstagabend in Wien-Meidling von ihrem Ex-Lebensgefährten zweimal in den Kopf geschossen worden war, ist in der Nacht auf Samstag in einem Spital gestorben. Der Schütze starb bereits wenige Stunden nach dem Verbrechen.

Neue Erkenntnisse über die Hintergründe der Beziehungstat lagen laut Pressesprecher Daniel Fürst keine vor. Die Schüsse fielen am Dienstag gegen 21.00 Uhr in der Herthergasse. Die 48-jährige Frau aus Serbien hatte in einem Cafe in der Nähe des Tatorts gearbeitet, der 53-jährige Bosnier saß vor den Schussabgaben ebenfalls in dem Lokal. Ob er sie dann auf der Straße zur Rede stellte und es zu einem Streit kam oder ob er sie einfach aufhielt, war unklar. Jedenfalls zog er wenige Meter neben dem Cafe die Pistole, Kaliber 7,65, und feuerte der Frau zweimal in den Kopf. Nach der Tat richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst.

Laut Polizeiangaben hatten die beiden eine seit mehreren Jahren bestehende Beziehung. Zeugen berichteten aber, dass sie sich zuletzt getrennt hatten. Der Fall ist ein weiterer in einer beispiellosen Serie an Gewalttaten an Frauen seit Beginn dieses Jahres.

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