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18-Jährige kürte sich zu Österreichs bester Nachwuchsübersetzerin

Von Erik Famler, 12. Februar 2024, 07:54 Uhr
Woher Clara Bonellis Faible für die französische Sprache kommt
Clara Bonelli aus Schlüßlberg liebt die französische Sprache.

SCHLÜSSLBERG. Maturantin Clara Bonelli hat ein Faible für die französische Sprache

 "Ich wusste nicht, was passiert. Ich wusste auch nicht, wie es abläuft." Clara Bonelli ging beim EU-Wettbewerb "Juvenes Translatores" recht locker ans Werk. Die 18-jährige Gymnasiastin bei den Welser Franziskanerinnen kürte sich in der Vorwoche zu Österreichs bester Nachwuchsübersetzerin und ließ dabei 82 Maturaschüler aus 19 österreichischen Schulen hinter sich.

Woher ihr Sprachtalent und ihr Faible für Französisch kommt, könne sie sich selbst nicht so genau erklären. Clara, die noch bei ihren Eltern und Geschwistern in Schlüßlberg lebt, kann es nur vermuten: "Vielleicht liegt es daran, dass meine Oma aus Belgien stammt und ich über französische Kinderbücher schon sehr früh mit der Sprache in Verbindung stand. Es hat aber weder die Großmutter noch meine Mama mit mir Französisch gesprochen."

Beim EU-Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 17. Mal stattfand, waren Sprachtalent und flüssiges Formulieren gefragt. Clara konnte die Jury mit ihrer gelungenen Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche überzeugen. "Mein Text handelte von Bioproduktion und wie man als Einzelner sein Konsumverhalten verändern kann", schildert die angehende Maturantin.

Unvorbereitet zum Sieg

Intensiv vorbereitet habe sie sich nicht, sagt Clara. Sie sei auch überhaupt nicht nervös gewesen, als sie die gestellte Aufgabe schnell und präzise zum Abschluss brachte. Über den Sieg ihres Schützlings bei der anspruchsvollen Wettbewerbsrunde freute sich auch ihre Lehrerin Bernadette Mayer-Baumgartner. Zugleich drückte sie dem Sprachentalent fest die Daumen.

Belohnt wurden die 27 Erstplatzierten mit einer mehrtägigen Reise nach Brüssel. Ende März geht es in die EU-Hauptstadt. "Das ist das Coolste, weil von jedem EU-Land jeweils ein Gewinner nach Brüssel kommt", jubelt Clara.

Ihre Pläne für die Zeit nach der Matura? "Ich bin noch etwas schwankend. Im Moment hätte ich schon vor, etwas mit Französisch zu machen, vielleicht auch ein Lehramt." Obwohl sie auch noch Klavier spielt, sei die Musik als Berufswunsch nicht ihre Richtung: "Das ist für mich ein Hobby und gleichzeitig ein Ventil."

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Autor
Erik Famler
Lokalredakteur Wels
Erik Famler
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6  Kommentare
6  Kommentare
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jackwhite (47 Kommentare)
am 13.02.2024 12:29

Kürte sich die OÖN auch selbst zur Lokalzeitung mit dem schlechtesten Deutsch oder gab es doch eine Jury?

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DJagerin (200 Kommentare)
am 12.02.2024 21:03

Super Leistung! Gratulation!

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2020Hallo (4.235 Kommentare)
am 12.02.2024 10:57

Gratuliere - schön so gut eine Fremdsprache zu beherrschen!

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benzinverweigerer (14.598 Kommentare)
am 12.02.2024 09:12

Das machen KIs bereits in Perfektion.
Selbst amtliche/rechtswirksame Texte wie Verträge usw.

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Brido (1.901 Kommentare)
am 12.02.2024 08:09

Ich fürchte, das machen inwzischen Maschinen.

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messergabelscherelichtenberg (443 Kommentare)
am 12.02.2024 08:37

Bissl weniger fürchten:-)

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