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Wels

Sondereinheit: Wels macht sich Hoffnungen

Von OÖN   16. Juli 2021 00:04 Uhr

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Gerhard Kroiß 

WELS. Sicherheitsreferent Kroiß wirbt um Einsatztruppe

Oberösterreich ist nach Wien als zweiter Standort für die SRK ("Schnelle Reaktionskräfte"-Einsatztruppe) vorgesehen. Das hat in dieser Woche das Innenministerium bekannt gegeben. Die OÖNachrichten berichteten.

Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FPÖ) reagiert auf die Ankündigung erfreut und bringt Wels als Standort der neuen Sondereinheit ins Spiel. Für Wels sprechen mehrere Gründe. Zum einen die neue Welser Polizeischule, die noch unter dem damaligen Innenminister Herbert Kickl beschlossen wurde. Dort sei noch genügend Platz für die Unterbringung der künftigen Einsatztruppe, betont Kroiß. Zum anderen befinde sich im nur wenige Kilometer entfernten Sattledt ein neuer Schießstand. Ein weiterer Vorteil sei die gute Anbindung an das Verkehrsnetz. Von Wels aus seien die meisten Bezirke Oberösterreichs rasch erreichbar. Überdies könnte am Welser Flugplatz ein Polizeihubschrauber fix stationiert werden.

Die SRK wird in zwei Bereiche unterteilt. Eine Bereitschaftseinheit wird ab September Brennpunkte abdecken. Nach dem Vorbild der WEGA in Wien wird dann ab November eine Sondereinheit für Einsätze mit hohem Gefährdungspotenzial geschaffen.

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