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3 Fragen an... Heinz-Peter Fiszter

Der Obmann des WBC Kraftwerk Wels, Heinz-Peter Fiszter, hat den Erfolg der Welser mit aufgebaut. Wie er die größten Stunden des Vereins erlebt hat, erzählt Fiszter im OÖN-Interview.

Heinz-Peter Fiszter

Bild: OÖN

OÖN: WBC Kraftwerk Wels – österreichischer Basketball-Meister 2009. Wie fühlt sich der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte an?

Fiszter: Einfach nur toll. Es war unglaublich: die Stimmung in der Halle, fast 1800 Zuschauer. Nicht einmal umfallen hätte man können. Die Fans haben zum Sieg unserer Mannschaft über Gmunden gebrüllt. Neun Jahre harte Arbeit haben sich bezahlt gemacht – wir sind jetzt am Gipfel angekommen. Ich freue mich vor allem für das Team und Trainer Raoul Korner. Sie haben großartig gearbeitet.

OÖN: Der erste Meistertitel für Wels musste natürlich ordentlich gefeiert werden?

Fiszter: (lacht) Die härtesten haben bis Montag, 7 Uhr in der Früh, durchgehalten. Nach dem Essen im Restaurant Delphi ging’s in die Diskothek „Grand Dame“ in der Innenstadt. Dort haben uns die Fans aufgestöbert, und wir haben mit ihnen bis in die Morgenstunden gefeiert. Jeder wollte ein Foto mit dem Pokal haben. Nur meine Spieler muss ich zum Tanzkurs schicken. Vor allem die großen hatten beim Hüftschwung enorme Probleme. Bei Dancing Stars hätten sie keine gute Figur gemacht.

OÖN: Denken Sie jetzt schon an die Zukunft, oder feiern Sie lieber?

Fiszter: Wir freuen uns auf die neue Basketball-Arena, die ist wichtig für unseren Sport. Aber jetzt steht der Gewinn des Meistertitels im Vordergrund. Samstag wird es auf dem Minoritenplatz um 18 Uhr eine große Meisterfeier geben, wo wir unseren Fans danke sagen wollen – mit allem Drum und Dran: Autocorso und großer Bühne.

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Artikel 09. Juni 2009 - 00:04 Uhr
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