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Enis Muratis Rückkehr freut ihn und die Fans

Gmunden. Nach einjährigem Engagement im Ausland kehrt der österreichische Basketball-Nationalspieler Enis Murati dorthin zurück, wo seine bemerkenswerte Laufbahn begann und wo er auch als Teamkapitän agierte: an den Traunsee zu den Gmundner Swans. Die Salzkammergut-Nachrichten unterhielten sich mit dem 28-Jährigen, der dem Comeback an seiner alten Wirkungsstätte bereits entgegenfiebert.

Salzkammergut-Nachrichten: Gmundens Basketball-Fans sind glücklich, dass Sie zurückkehren. Mit Ihnen soll es endlich wieder bergauf gehen für die Schwäne.

Enis Murati: Ich freue mich sehr, wieder zurück zu sein. Das passt für mich super.

Was haben Sie in dem Jahr gemacht, als Sie von Gmunden weg waren?

Im letzten Jahr habe ich in der ersten belgischen Liga gespielt, bei den Leuven Bears. Es war immer mein Wunsch, einmal im Ausland zu spielen, und diesen Wunsch habe ich mir erfüllt. Ich muss sagen, es hat sich auch voll ausgezahlt und bewährt, es war eine sehr gute Erfahrung. Nach dieser Saison, als ich heimgekommen bin, hatte ich wieder einige Angebote, auch aus dem Ausland, aber natürlich auch aus der Heimat. Ich habe mir gut überlegt, was ich machen will. Das, was ich in Gmunden habe, passt für mich - sowohl für mich als auch für den Verein. So habe ich mich entschieden, wieder in Gmunden zu spielen. Das passt auch sehr gut für meine weitere Lebensplanung: Meine Freundin ist hier, auch meine ganze Familie. Man ist einfach zu Hause. Das, was ich hier habe, ist für mich perfekt. Ich bin voll motiviert, dass wir die Gmundner Swans wieder zum alten Erfolg bringen.

Genau so ein Führungsspieler, wie Sie es sind, hat ja eigentlich in der vergangenen Saison gefehlt...

Ich möchte dazu beitragen, dass wir in den nächsten Jahren alles herausholen, was möglich ist.

Wenn Sie Ihre Zeit in Gmunden, all die Jahre, die Sie hier ja schon gespielt haben, vergleichen mit Belgien: Ist der Basketball dort anders als jener in Österreich?

Allgemein gesehen schon. Denn es ist dort schon ein höheres Level. Aber natürlich hängt das auch mit den Budgets der Teams zusammen, denn die haben ein bisschen mehr Geld zur Verfügung. Ich würde sagen, die Top-Teams, also die ersten vier, da merkt man schon den Unterschied. Das sind Mannschaften, die auch international spielen und viel mehr investieren. Aber so ab dem Mittelfeld und die letzten vier, fünf Teams - da merkt man nicht mehr so den großen Unterschied. Da können die österreichischen Top-Teams sicher mithalten. Man merkt es nur bei den ersten vier, da ist der Unterschied in der Qualität schon deutlich zu sehen.

Die Freude auf Gmunden ist Ihnen irgendwie anzuhören. Man merkt, Sie sind froh, wieder daheim zu sein.

Ja, klar. Natürlich freue ich mich auf Gmunden. Gmunden war immer tief in meinem Herzen verwurzelt. Wie gesagt, für mich war es einmal interessant zu sehen, wie es woanders aussieht. Das ist eine wichtige und gute Erfahrung für einen Spieler. Es hätte auch sein können, dass ich die nächsten drei Jahre weiter im Ausland spiele, aber wenn man einmal von zu Hause weg ist, beginnt man erst zu schätzen, was man an zu Hause hat.

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Artikel Von 19. Juni 2016 - 14:24 Uhr
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