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Warum vier von zehn Linzer Kindergärten im Sommer zu bleiben

Von Christian Diabl, 04. März 2024, 18:06 Uhr
Kinder spielen im Kindergarten
In der Ferienmitte ist die Auslastung in den Linzer Kindergärten gering, weshalb die Stadt Einrichtungen zusammenlegen will. Bild: colourbox

LINZ. Aufgrund von Personalmangel und mehr Urlaubsansprüchen werden 40 Prozent der Kindergärten für drei Wochen geschlossen und die Kinder auf andere Einrichtungen aufgeteilt.

Die Personalnot zwingt die Stadt Linz zu einer temporären Reduktion des Kinderbetreuungsangebots. Wie morgen bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben wird, sollen vier von zehn Linzer Kindergärten im Sommer für drei Wochen schließen. Konkret geht es um die letzte Juli-Woche und die ersten beiden Wochen im August. Für die betroffenen Kinder wird es Plätze in anderen Kindergärten geben, auch ein Teil des Betreuungspersonals wird übersiedeln. Diese "Sommerstandorte" sollen Kindergärten in der Nähe und öffentlich gut erreichbar sein. Gestern wurden die betroffenen Eltern per Infoblatt auf die anstehende Veränderung hingewiesen, allerdings noch ohne Details. Die Begeisterung dürfte sich ohnehin in Grenzen halten.

Lösung für mehrere Probleme

Die zuständige Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SP) versucht zu beruhigen. Insgesamt bleibe mehr als die Hälfte der Kindergärten geöffnet, eine qualitätsvolle Betreuung der Kinder sei auch im Sommer gewährleistet. Die Maßnahme löse mehrere Probleme. Zum einen sei die Nachfrage in diesen Wochen sehr gering, Hörzing spricht von sechs bis 47 Prozent Auslastung, bei vielen Standorten würden es überhaupt nur zehn bis 20 Prozent sein. Zum anderen müsse man auf Urlaubsansprüche reagieren. Die Zusammenlegung ermögliche eine bessere Planung und durchgehenden Erholungsurlaub für die Mitarbeiter.

Schwierige Personalsuche

Hintergrund ist die Aufwertung des Berufs der Kindergartenhelfer zu pädagogischen Assistenzkräften mit Anspruch auf sieben Urlaubswochen. Dieser zusätzliche Urlaub, verbunden mit der nach wie vor schwierigen Personalsuche, macht die sommerlichen Zusammenlegungen aus Sicht der Stadt notwendig.

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Christian Diabl

von Christian Diabl

Allerdings, betont Hörzing, habe man in Linz damit immer noch ein besseres Angebot als viele Kindergärten auf dem Land. Zudem verweist sie darauf, dass die Stadt wie schon in der Vergangenheit Kinder aus Privatkindergärten, die über den Sommer zuhaben, aufnimmt.

An den Öffnungszeiten der Kindergärten ändert sich nichts. Zudem sind Krabbelstuben von der Maßnahme nicht betroffen.

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5  Kommentare
5  Kommentare
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martl13 (354 Kommentare)
am 05.03.2024 09:53

Ah ja, so sieht man es bei der Linzer SP: „ Hauptsache besser als am Land“
da hört man schön heraus, wie die Stadtpolitiker die Bevölkerung am Land sehen

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CedricEroll (11.029 Kommentare)
am 05.03.2024 10:44

Es gibt KEINE Kindergarten in OÖ, die im Sommer offen sind. Außer in Linz. Aber Hauptsache die Stadt hassen.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.218 Kommentare)
am 04.03.2024 21:46

Besser als in der Kindheit unseres Kindes. Da waren im August in ganz Linz grade mal 3 Standorte offen, in Urfahr kein einziger. Öffi-Halbtagsausflug in die Reischekstraße wäre angesagt gewesen...

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Marietta1207 (76 Kommentare)
am 04.03.2024 18:47

Eindeutig ein Rückschritt

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Kiwirena (4 Kommentare)
am 04.03.2024 21:13

warum und für wem ein Rückschritt?
zum einen wird die Arbeit der Helfer aufgewertet und angepasst- zum anderen trotzdem allen mit Bedarf ein Platz geboten. wenn die Nachfage nach Sommerbetreuung gering ist, so sehe ich es als legitim, dass man den Betrieb anpasst!

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