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Linz

Ein Puchenauer wird neuer Direktor am Aloisianum in Linz

21. April 2021 00:04 Uhr

Michael Haderer
Michael Haderer, designierter Direktor des Aloisianums

LINZ. Der Theologe Michael Haderer übernimmt mit September die Leitung der Privatschule.

Michael Haderers Freude ist groß. "Es ist wunderbar. Es könnte einem nichts Besseres passieren, als am Aloisianum als Direktor arbeiten zu dürfen." Und das liege nicht nur an den renovierten Gebäuden, sondern auch "am hochmotivierten Kollegenteam".

Und die Kollegen dürfte Michael Haderer, der in Puchenau aufgewachsen ist und dort heute noch mit Großmutter, Eltern und der eigenen Familie unter einem Dach lebt, gut kennen. Schließlich hat der Theologe am Aloisianum zwölf Jahre lang das Fach Religion unterrichtet.

Bis er vor zwei Jahren beschloss, "ganz an das Schulamt" der Diözese Linz zu wechseln, wo er vorher schon als Referent immer wieder im Einsatz gewesen ist. Am diözesanen Schulamt "bin ich für die gemeinsamen Themen der 45 Privatschulen in Oberösterreich zuständig", sagt der Vater einer Tochter.

Jetzt also der Wechsel zurück ans Aloisianum, wo der 41-Jährige mit September die Nachfolge von Klaus Bachler antreten wird. Dieser hatte heurigen Jänner überraschend seinen Rückzug als Schulleiter "aus persönlichen Gründen" angekündigt. Am Montag hat der Aloisianum-Trägerverein beschlossen, künftig Haderer mit der Schulleitung zu betrauen.

Gespräche mit 12 Kandidaten

"Wir haben mit zwölf Kandidaten gesprochen, da waren einige ganz exzellente dabei." Zwei hätten sich schließlich dem Hearing gestellt und online ihre Vorstellung von der Zukunft des Aloisianums präsentiert. Die Wahl sei schließlich auf Haderer gefallen, "weil er sehr gute Konzepte präsentiert hat, bei denen er immer die Kinder im Fokus hatte", sagt Alois Froschauer, der stv. Obmann des Trägervereins der Schule. Auch die Lehrer, die zwar kein Stimmrecht hatten, aber gehört worden seien, "haben sich großteils für Haderer ausgesprochen", sagt Froschauer.

Und was sagt der designierte Direktor? "Schule muss immer am Kind oder Jugendlichen orientiert sein. Entscheidend ist eine fundierte Wissensvermittlung." Mindestens ebenso wichtig seien aber auch "Herzensbildung und Persönlichkeitsentwicklung". Schüler sollten zu "reflektierten, kritischen und demokratiefähigen Menschen werden, die die Verantwortung erkennen, die sie für die Welt und die Gesellschaft haben", sagt Haderer. Gattin Silvia ist ebenfalls Pädagogin. Und Vater Wolfgang ist in Puchenau gut bekannt, er war dort lange Jahre Bürgermeister. (eda)

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