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Achtlos weggeworfener Müll bleibt Aufreger-Thema in Linz

Von nachrichten.at/linz, 09. Februar 2023, 11:20 Uhr
Achtlos weggeworfener Müll ist besonders in der Linzer Innenstadt ein Problem. Bild: privat

LINZ. Knapp 6900 Meldungen von Bürgern erfasste der Linzer Magistrat im Jahr 2022. Mehr als 1000 betrafen die Vermüllung von Straßen und Parks.

Zwei Drittel aller Meldungen erreichen den Magistrat über die Online-Plattform "Schau auf Linz", der Rest via Email, telefonisch und persönlich im Bürger-Service Center. Die alljährliche Auswertung zeigt. Auch 2022 ist Müll der häufigste Grund für Beschwerden und Hinweise aus der Bevölkerung. In exakt 1063 Fällen ging es um achtlos weggeworfenen Müll, illegalen Sperrmüll oder ähnliches. Weit dahinter folgten Anliegen zu den Themen Grünschnitt (451), Verkehr (448) und verschmutzte Verkehrsflächen (433). „Das Thema des achtlos weggeworfenen Verpackungs-Mülls hat durch den Takeaway-Boom während der Corona-Pandemie zusätzlich an Relevanz gewonnen und ist leider in vielen größeren Städten zu beobachten. Eine große Rolle wird in Zukunft daher auch die aktive Bewusstseinsbildung spielen“, sagt Bürgermeister Klaus Luger (SP). 

Viele Beschwerden in der City

Die meisten Meldungen betreffen die Innere Stadt, gefolgt von Urfahr und Bulgariplatz. Hier spielt auch die Müllproblematik eine größere Rolle. Anliegen zum Grünschnitt gibt es vor allem in Bezirken mit hohem Grünanteil, wie Urfahr, Froschberg, St. Magdalena und Pöstlingberg. Flächendeckender Aufreger ist der Verkehr, wobei es sich zum überwiegenden Teil um Anregungen oder Schadensmeldungen handelt.

Antwort nach spätestens 48 Stunden 

In der Regel werden die Anliegen entweder intern verarbeitet, besonders oft ist die Magistratsabteilung Stadtgrün und Straßenbetreuung gefragt, oder an externe Ansprechpartner wie den Ordnungsdienst, die Linz AG oder die Polizei weitergeleitet. Ziel ist es laut Magistratsdirektorin Ulrike Huemer, dass die Bürger binnen 24 bzw. 48 Stunden eine fundierte Antwort bzw. Erledigung erhalten müssen. 

Etwa die Hälfte wird erledigt

Insgesamt konnten die Magistratsmitarbeiter mehr als die Hälfte aller eingelangten Anliegen (52 Prozent) positiv im Sinne der Antragsteller erledigen, bei 47 Prozent war die Stadtverwaltung nicht zuständig oder eine Umsetzung nicht möglich.

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