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Innviertel

Schüler räumen ab: Preisregen für die HTL Braunau

07. Mai 2021 00:04 Uhr

Schüler räumen ab: Preisregen für die HTL Braunau
Stockerlplatz bei der Europameisterschaft: M. Hochradl, D. Linecker, P. Enhuber und P. Renzl

BRAUNAU. Erfolg bei "Jugend Innovativ", Wettbewerb der FH Kärnten und "Europameisterschaft der Unternehmensgründer".

Eine Erfolgsmeldung nach der anderen vermeldet die HTL in Braunau. Die Schüler glänzen in unterschiedlichsten Bereichen mit unterschiedlichen Projekten. Zum Beispiel haben die Absolventen Philipp Enhuber, Michael Hochradl, Daniel Linecker und Philipp Renzl nicht nur den österreichweiten Bank-Austria-Businessplan-Wettbewerb für sich entschieden (die OÖN berichteten), sondern auch europaweit einen Stockerlplatz geholt. Bei Youth-Start – der Europameisterschaft der Unternehmensgründer – holten sie in der Kategorie "Real Market Challenge" den dritten Platz. Geglänzt haben sie mit ihrem Businessplan für eine Diplomarbeit, die sich mit einer Anlage zur automatischen Sortierung von Leergut mittels Robotersystem beschäftigt. "R.O.L.E. – automated bottle handler" soll in Supermärkten zum Einsatz kommen: Leergut, das von Kunden in den dafür vorgesehenen Automaten gegeben wird, soll im Hintergrund automatisch in die richtigen Kisten einsortiert werden.

Auch andere Maturaarbeiten aus der HTL können sich sehen lassen. Insgesamt fünf Teams der HTL Braunau haben es in das diesjährige Halbfinale von Jugend Innovativ, dem größten Maturaprojekt-Wettbewerb Österreichs, geschafft.

Algen, Dämmplatte, Bakterien

Eva Brunner, Leia Fink und Hannah Huber haben ein Halbfinalticket mit ihrem Projekt "PET-Zersetzung" gelöst, das sich mit dem Bakterienstamm Ideonella Sakaiensis beschäftigt. Mithilfe dieser Bakterien wäre es möglich, PET in die Grundstoffe Terephthalsäure und Ethylenglycol zu zerlegen, die ihrerseits dann wieder als Rohstoff für neue PET-Erzeugnisse dienen können.

Alexander Brunnauer und Johannes Stöllberger schafften ebenfalls den Einzug ins Halbfinale, weil sie in Zusammenarbeit mit der Firma Kraiburg einen Prototyp einer Strohdämmplatte hergestellt haben, die zu hundert Prozent aus rein biologischen Inhaltsstoffen besteht und die im Gegensatz zu konventionellen Dämmplatten nicht besonders aufwendig und vor allem günstig in der Entsorgung ist. Mit diesem Projekt haben sie auch beim Maturaprojekt-Wettbewerb der FH Kärnten abgeräumt und den zweiten Platz in der Kategorie "Bauingenieurwesen und Architektur" gewonnen.

Florian Bachinger, Philip Hautzinger und Alexander Pinzl stellten aus einer biologischen Algen-Grundmasse ein verwendbares Trinkgefäß her. Sie züchteten die Algen selbst heran und begeisterten beim Wettbewerb.

Nicole Feichtenschlager, Celina Schramek und Sandra Walzinger haben einen Weg gefunden, um Torf umweltfreundlich zu ersetzen.

Anja Schustereder und Sarah Schwaiger haben in Zusammenarbeit mit der Salzburger Firma Commend eine Sprechstelle für Pflege- und Betreuungseinrichtungen entworfen, die die Arbeit erleichtern soll. Dabei können über einen Touchscreen verschiedene Daten abgerufen werden.

Geglänzt haben auch Jakob Niederwieser und Peter Schöppl, die den Silicon-Alps-Sonderpreis in Kärnten gewonnen haben. Ausgezeichnet wurden sie für ihr Projekt "Classroom Environment Monitoring System." Mit diesem System soll es möglich sein, die CoV-Ansteckungsgefahr in Innenräumen wie Klassenzimmern oder Arztpraxen deutlich zu reduzieren.

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