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Innviertel

Bau des Generationenhauses beginnt

Von Magdalena Lagetar  22. Juli 2021 08:23 Uhr

Bau des Generationenhauses beginnt
Platz für vier Generationen: So soll das neue Generationenhaus Kleeblatt in Lengau aussehen.

LENGAU. Am kommenden Samstag wird feierlich der Spatenstich für das Projekt "Kleeblatt" gesetzt

Mehrere Generationen unter einem Dach? Das soll bald in Lengau realisiert werden. Denn am kommenden Samstag wird der Spatenstich für das Generationenhaus "Kleeblatt" in Lengau gesetzt.

Ein vierblättriges Kleeblatt ist der Namensgeber, weil vier Generationen in den neuen Gebäuden Platz haben sollen. Errichtet wird ein dreigruppiger Kindergarten in Holzbauweise für die kleinen Bewohner. Junge Erwachsene und Familien können in neue Wohnungen einziehen, ältere Mitbürger sind beim Seniorentreff richtig, der sie vor Vereinsamung bewahren soll. Aber auch eine Tagesbetreuung, die pflegende Angehörige entlasten soll, ist eines der Projekte. Das vierte ist jenes des alternativen Wohnens, 14 Wohnungen werden in einem ersten Bauabschnitt errichtet. Dort einziehen können ältere Menschen mit der Pflegestufe eins bis drei. Bei mehr Bedarf kann das Angebot um noch 14 Wohneinheiten erweitert werden.

SP-Bürgermeister Erich Rippl ist stolz auf das neue Projekt in seiner Gemeinde. Die Gemeinde hat ein Areal von 6400 Quadratmetern dafür zur Verfügung gestellt, auf dem ursprünglich ein Seniorenheim hätte gebaut werden sollen. Den Zuschlag erhielt aber dann doch Eggelsberg. Aufgrund der demographischen Entwicklung gebe es aber trotzdem weiterhin einen steigenden Bedarf für die Pflege alter und gebrechlicher Menschen – weshalb auf Initiative des Bürgermeisters in Lengau das durch das Land entwickelte Konzept "Alternative Wohnformen" ins Spiel kam. Errichten wird das Generationenhaus die Wohnungsgenossenschaft Lawog, Betreiber ist die TAU-Gruppe der Franziskanerinnen. Illiz Architektur ZT setzte sich beim Architektenwettbewerb durch.

2022 soll der Bau fertig sein

Dass sein Herzensprojekt jetzt tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, freut den Lengauer Bürgermeister besonders. "Das ist wie Weihnachten und Ostern zugleich. Ich kann nur jedem danken, der etwas zu diesem tollen Projekt beigetragen hat", sagt Rippl.

2022 soll das Generationenhaus fertig sein, dann wird in Friedburg auch der dreigruppige Kindergarten dringend gebraucht. Kosten wird das Generationenhaus insgesamt knapp 6,5 Millionen Euro.

Den Bürgermeister freut, dass für alle Generationen ein Angebot geschaffen wird. Für die Kleinen der Kindergarten, für Junge leistbarer Wohnraum, für Ältere ein Seniorentreff, für jene, die (im Alter) Hilfe brauchen, die Tagesbetreuung und die alternativen Wohnformen. Der Bürgermeister ist davon überzeugt, dass dieses Projekt landesweit ein Vorzeigeprojekt ist, von dem viele profitieren können.

Der Spatenstich am Samstagvormittag wird in einem feierlichen Rahmen gesetzt, neben Vertretern der Gemeinde Lengau, der Lawog und des Architekturbüros sind auch FP-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und SP-Landesrätin Birgit Gerstorfer zu Gast in Lengau sowie Bezirkshauptmann Gerald Kronberger und Vertreter aus Bundesrat und Landtag.

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Magdalena Lagetar

Lokalredakteurin Innviertel

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