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Mord in Polling: Geschworene müssen entscheiden

POLLING. Mutmaßlicher Täter war bei der Tat nicht zurechnungsfähig: Antrag auf Unterbringung wird demnächst verhandelt.

Mord in Polling: Geschworene müssen entscheiden

Am 19. Februar kam es in einem Einfamilienhaus in Polling zu der furchtbaren Tat Bild: Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

Der mutmaßliche Mord an der eigenen Mutter in Polling schockierte im Februar 2018 ganz Oberösterreich. Die Ermittlungen sind abgeschlossen, am Mittwoch, 26. September, muss sich ein 29-Jähriger vor einem Geschworenengericht in Ried wegen des Verbrechens des Mordes verantworten. Da der Mann bei der Tat jedoch nicht zurechnungsfähig gewesen sein dürfte, wird über einen Antrag auf Unterbringung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verhandelt.

Darüber entscheiden werden, wie in einem Mordprozess, acht Geschworene. Wie berichtet, soll der 29-Jährige seine Mutter in deren Haus umgebracht haben. Das 64-jährige Opfer wurde geschlagen und gewürgt. Die Frau starb aufgrund der stumpfen Gewalteinwirkung und des massiven Würgens.

Die Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner kam in ihrem Gutachten zu dem Ergebnis, dass der Mann bei der Tat nicht zurechnungsfähig war. Kastner wird ihre Einschätzungen den Geschworenen präsentieren.

Der 29-Jährige dürfte demnach an einer schweren paranoiden Schizophrenie und Wahnvorstellungen leiden. Wahrscheinlich ist, dass der Mann in eine Anstalt für geistig abnorme Rechsbrecher kommt.

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Artikel Thomas Streif 14. September 2018 - 01:23 Uhr
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