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Oberösterreich

Er kennt sich beim Sixpack wirklich aus

Von Gerald Winterleitner 26. September 2019 00:04 Uhr

Karlheinz Meidinger

Karlheinz Meidinger aus Kremsmünster ist der Hobbybierbrauer des Jahres

Halbe Sachen sind nichts für Karlheinz Meidinger. Was der pensionierte Biologie- und Sportlehrer des Stiftsgymnasiums Kremsmünster auch macht, er macht es mit Akribie und Begeisterung. Seit seinem 17. Lebensjahr beschäftigt er sich mit Pilzen, vor seiner Türe stehen täglich Schwammerlsucher, um sich beraten zu lassen. Bei der TuS-Sektion Leichtathletik war er 50 Jahre als Trainer und Funktionär tätig, als Mountainbiker fährt er im Jahr 100.000 Höhenmeter. Und sein vor 20 Jahren gegründeter Lauftreff ist Österreichs größter. Für jedes Alter bietet er dabei ein Ganzkörpertraining an, das bis hin zum Sixpack führen kann.

Seit 2012 hat der mittlerweile 68-Jährige ein zusätzliches Hobby. Und das hat wieder mit Sixpack und Pilzen zu tun: „Ich habe mit drei Maturaklassen einen Braukurs an der FH Wels besucht“, sagt Meidinger, „ich habe damals vom Brauen weitaus weniger verstanden als meine Schüler.“ Als er dann aber von der FH als Testperson für eine Brauanlage auf Basis eines umgebauten Glühweinkochers ausgewählt wurde, war es um ihn geschehen. „Es handelt sich um eine kleine 25-Liter-Anlage, mit der ich heute noch braue“, verrät der Biersommelier. Mit Erfolg. Denn Meidinger räumte bei den Bierbrau-Staatsmeisterschaften in Baden wieder groß ab: Er gewann zwei Goldene, drei Silberne und einmal Bronze. Darüber hinaus wurde dem Hobbybrauer schon zum zweiten Mal die Auszeichnung „Hausbrauerei des Jahres“ verliehen.

„Wichtig ist, dass man exakt arbeitet und alles sorgfältig auswählt“, verrät Meidinger, „ich habe aber noch kein einziges Bier zweimal genau gleich gebraut.“ Gattin Sonja ist für ihn dabei sozusagen die ideale Ergänzung: „Sie kostet jedes Bier, ob es schmeckt, trinkt mir aber nichts weg.“

Leidenschaft des Kremstalers, der im Jahr nur rund 300 Liter Bier – also etwa hundert Sixpacks – braut, sind Weißbiere. Heuer belegte er mit diesen alle drei Stockerlplätze: „Vielleicht kommt das daher, weil zwei meiner vier Enkelkinder in Oberbayern daheim sind.“

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