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Oberösterreich

Sobotka: "Dann sind die Architekten am Zug"

Von nachrichten.at (kri)   19. Oktober 2016 12:01 Uhr

Wolfgang Sobotka
Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP).

LINZ. Zur Zukunft des Hitlerhauses in Braunau nahm heute Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) bei einem Besuch der oberösterreichischen Exekutive in Linz Stellung.

Dabei relativierte er erneut seine frühere Aussage, wonach das denkmalgeschützte Haus abgerissen werden müsse. In einem ersten Schritt müsse jetzt erst einmal der Entwurf des Enteignungsgesetz  im Innenausschuss des Parlaments abgesegnet und auf den parlamentarischen Weg gebracht werden. Nach der Entschädigung für die Eigentümerin und dem Eintrag ins Grundbuch werde dann über die künftige Nutzung entschieden.

Sobotka äußerte erneut seine Präferenz für eine "sozial-karitative oder behördliche Einrichtung, sicher kein Museum". In einem nächsten Schritt seien die Architekten am Zug. Wer den Auftrag für den Um- oder Neubau des Hitlerhauses erhält, soll in einem Architektenwettbewerb entschieden werden. Die "Sieger" sollten dann ihren Vorschlag einbringen, wie das Haus möglichst kostengünstig neu gestaltet werden soll  oder ob es abgerissen wird. Das gesamte Gebäude dürfe "nicht mehr wiederzuerkennen" sein.  

 

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