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Celum will Start-Ups fördern

LINZ. Der Linzer Software-Hersteller Celum will künftig Start-Ups unter die Arme greifen. Ein neuer Wachstumsschub steht unmittelbar bevor: Eine Verdoppelung des Umsatzes binnen drei Jahren auf 20 Millionen Euro ist geplant.

Celum will Start-Ups fördern

Captain Kräftner hat ein Büro im Raumschiff Enterprise-Look eingerichtet. Bild: uru

Ein kleiner Start-Up-Campus soll am Firmengelände im Linzer Südpark entstehen. Dafür nimmt Celum-Gründer und Geschäftsführer Michael J. Kräftner zunächst zwei Millionen Euro für einen Zubau in die Hand.

In der Folge will er sich an den Start-Ups und eigenen Ausgründungen beteiligen. Er sieht sich dabei als Partner der bestehenden Förderorganisationen. Seit heuer ist der Unternehmer an "Contidio" mit 300.000 Euro beteiligt. Bis Ende des Jahres soll dieser Online-Marktplatz für Inhalte (Bilder, Texte, Artikel, Videos) gestartet werden. Hier können Unternehmen zur gegenseitigen Arbeits- und Kostenersparnis Dateien austauschen. Kräftners Ziel ist es, sich jährlich an weiteren Start-Ups zu beteiligen und sie auf den Campus zu holen. Der Vorteil für die Jungunternehmen sei auch, dass sie die Celum-Partner in aller Welt für den Vertrieb nützen können.

Celum ist mittlerweile in Deutschland, Frankreich, der Slowakei und den USA mit Büros vertreten und zählt zu den größten unabhängigen Software-Herstellern in Österreich. 95 Prozent der zehn Millionen Euro Umsatz werden außerhalb Österreichs erzielt. 60 Prozent des Umsatzes gehen in Forschung und Innovation. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 90 Mitarbeiter, davon 70 in Österreich.

Celum stellt Software her, die Marketing-Abteilungen hilft, ihre Multimedia-Dateien effizient zu verwalten. Weil der Content stark zunimmt, steigt auch die Nachfrage nach Kräftners Produkt rasch. Derzeit sucht Celum rund 15 neue Mitarbeiter in Linz. Den Umsatz will der Software-Anbieter binnen drei Jahren verdoppeln. Und: "Mein Ziel in fünf Jahren ist es, ein lebendes Ökosystem an Beteiligungen mit bis zu 300 Mitarbeitern aufzubauen", sagt der Manager gewohnt visionär.

Inzwischen kämpft er mit den Mühen der Ebene, etwa mit der fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindung im Betriebsansiedelungsgebiet Südpark: "Das ist wirklich ein Standortnachteil für die Mitarbeitersuche."

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Artikel Ulrike Rubasch 21. Juli 2016 - 00:04 Uhr
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