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1000 Fußballfelder mit Fachmärkten

Von Martin Roithner, 31. Mai 2024, 09:18 Uhr
1000 Fußballfelder mit Fachmärkten
289 Fachmarktagglomerationen mit 8770 Einheiten gibt es in Österreich, im Bild jenes in Eferding.

WIEN. Fachmarktagglomerationen in Österreich verzeichneten einen leichten Flächenrückgang

Fachmarktzentren seien in Österreich ein "unterschätzter Riese", hätten jedoch wie der restliche Handel mit zunehmenden Leerständen zu kämpfen. Das sagt Roman Schwarzenecker, Geschäftsführer von Standort + Markt. Der Berater hat diese Woche in einer Studie den Status quo und das Potenzial von Fachmarktzentren erhoben.

289 sogenannte Agglomerationen mit 8770 Fachmarkteinheiten gibt es in Österreich. Unter Agglomeration versteht Schwarzenecker Fachmarktzentren und deren Umfeld an Ortsrändern.

In die Standorte fließen inzwischen laut Standort + Markt 26,7 Prozent des gesamten heimischen Kaufkraftpotenzials im Einzelhandel. Das ist ein Umsatzvolumen von 19,1 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Bei klassischen Einkaufszentren sind es 22,6 Prozent des Kaufkraftpotenzials.

Die jüngste Erhebung zu den Fachmarktzentren erfolgte 2021/22. Zu damals hat sich die Zahl der erfassten Agglomerationen um neun erhöht. Die Fläche sank allerdings leicht. Sie erstreckt sich zusammengerechnet über mehr als 1000 Fußballfelder.

1000 Fußballfelder mit Fachmärkten
Roman Schwarzenecker, Geschäftsführer von Standort + Markt

Im Schnitt 28 Geschäfte

Bei den 8770 Fachmarktzentren gibt es rund 570 Leerstände. Darunter fallen auch die Schließungen von Kika-, Leiner- und Forstinger-Standorten nach deren Pleiten. Jede Fachmarktagglomeration habe im Durchschnitt 28 Geschäfte, die Tendenz sei stabil. Die Shops per se würden kleiner, sagt Schwarzenecker. Früher hätten Großbaumärkte und Fachmärkte dominiert, heute seien Lebensmitteldiskonter die Zugpferde. Das gelte auch für die Innenstädte und für klassische Einkaufszentren.

Bei den Betriebstypen der Fachmarktzentren liegen Bekleidungsdiskonter an der Spitze. Dahinter folgen Lebensmitteldiskonter, Sportfachgeschäfte, Nahversorger, Supermärkte, Baumärkte, Aktionspostenmärkte, Imbissstände und Fitnesscenter.

Die Rangliste der Marken führt Hofer mit 219 Shops an. Dahinter liegen kik (160), dm (156), Billa (140), Bipa (129), Fressnapf und Lidl (je 117) sowie Tedi (113). Rückgänge gab es bei Kika, Leiner, Forstinger, s. Oliver und Libro.

Bei den Bundesländern gibt es die höchste Fachmarktdichte mit 50,2 Prozent im Burgenland. Kärnten kommt auf 38,9, Tirol auf 32,4 Prozent. In Oberösterreich beträgt die Quote 25,7 Prozent. Bundesweite Schlusslichter sind Vorarlberg und Wien mit 16,2 und 11,6 Prozent.

0,09 Promille der Staatsfläche

Auch auf den Bodenverbrauch von Fachmarktzentren wies Schwarzenecker hin. Die rund 1000 Fußballfelder, auf denen sich die Fachmärkte erstrecken, machen etwa 0,09 Promille der Staatsfläche in Österreich aus. 

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Autor
Martin Roithner
Redakteur Wirtschaft
Martin Roithner
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