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Garten

Meine persönliche Gartenumfrage

Von Karl Ploberger  06. März 2020 00:04 Uhr

Meine persönliche Gartenumfrage
Die meisten Hobbygärtner bauen Obst und Gemüse an – und freuen sich über eine Ernte "ohne Gift".

Warum garteln die Oberösterreicher so gern? Und was wird am häufigsten angebaut?

Alle paar Jahre lädt der Gartenexperte die Gartenfans auf seiner Homepage zu einer großen Umfrage ein. Diesmal haben knapp 800 Personen mitgemacht und es zeigt sich: Es wird immer mehr gegartelt, das Gärtnern wird deutlich jünger und der Hauptgrund fürs Werkeln auf Balkon, Terrasse oder im Garten ist: Man will gesundes, frisches Obst und Gemüse ernten. Das sind die zehn wichtigsten Ergebnisse:

  • Garteln ist weiblich. Gegartelt wird zu 89 Prozent von Frauen, ein Drittel der Gartler ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, aber schon jeder Achte ist unter 40!
  • So lange wird gegartelt. Nur sieben Prozent haben einen reinen Ziergarten, alle anderen bauen Kräuter, Gemüse oder Obst an. Bei gut einem Drittel ist der Garten zwischen 200 und 500 Quadratmeter groß und gut 90 Prozent der Teilnehmer haben alles selbst geplant und erledigen alle Arbeiten alleine. Gegartelt wird übrigens intensiv: 36 Prozent verbringen zumindest eine Stunde pro Tag im Garten.
  • Die Motive fürs Garteln. 82 Prozent nannten als Hauptmotiv, dass sie gesundes Gemüse, Obst oder Beeren ohne Gift ernten wollen. Ein Drittel sagt außerdem, dass die Kinder ein Stück Natur erleben sollen und fast 60 Prozent nannten einfach die "Freude am Wachsen" als Grund fürs Gärtnern.
  • Es gibt viele Newcomer! Die Umfrage zeigt deutlich, dass knapp 50 Prozent "gärtnern, solange sie denken können". Aber es gibt auch viele Neueinsteiger: Ein Drittel gärtnert seit sechs bis zehn Jahren und jeder Vierte hat erst in den vergangenen fünf Jahren begonnen.
  • Die Favoriten beim Gemüse. Es gibt einen klaren Sieger, denn neun von zehn Gartler pflanzen Tomaten. Danach folgen gleich die Kräuter. Abgeschlagen sind dagegen die Karotten, die nur jeder Zweite im Garten oder auf der Terrasse anpflanzt.
  • Auch Obst darf nicht fehlen. Die Apfelbäume (Säulenobst dominiert auf der Terrasse) stehen unangefochten an oberster Stelle. Sieben von zehn haben sie im Garten. Dann folgen mit etwas Abstand Kirschen, Zwetschken, Birnen und Marillen. Exotik ist im Vormarsch: Schon jeder Dritte nennt Feigenbäume sein Eigen.
  • Kaufen oder selbst vorziehen? 86 Prozent kaufen die Pflanzen selbst – zu einem Drittel beim Gärtner und je 25 Prozent in Gartencentern, Lagerhäusern oder Baumärkten.
  • Erfahrungen sammeln. Gärtnern hat zwar meist eine Generation übersprungen, aber dennoch kommen die Tipps zu 63 Prozent von den Eltern und Großeltern. Der Rest holt sich die Ratschläge aus Zeitungen, Büchern, TV und vom Internet.
  • Große Zufriedenheit. Gärtnern macht glücklich, denn 80 Prozent sind mit dem Ergebnis und der Ernte absolut zufrieden.
  • Und ein paar Sorgen gibt’s natürlich auch ... Jeder zweite Hobbygärtner hat nach wie vor Probleme mit Schnecken. Ein Drittel der Befragten plagt die Blattläuse und jeder Vierte kämpft gegen Wühlmäuse.

Artikel zum Thema: Da blüht es ja schon, von Karl Ploberger. 

Artikel von

Karl Ploberger

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