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Gesundheit

Wo Kinder lernen, was sie psychisch gesund hält

18. Oktober 2019 00:04 Uhr

Gesundheitskompetenz ist nicht die Stärke österreichischer Kinder und Jugendlicher.

"Im internationalen Vergleich schneiden sie schlecht ab", sagt Doris Formann, Geschäftsführerin von PROGES. Dem steht ein Anstieg psychischer Probleme gegenüber. "Zwölf Prozent der Buben und 24 Prozent der Mädchen haben Anzeichen einer depressiven Verstimmung. Jeder Fünfte gibt an, Unterstützung zu brauchen. Fünf bis sechs Prozent leiden unter psychischen Erkrankungen", sagt Werner Schöny, Psychiater und Ehrenpräsident von pro mente. Vorsorge im Bereich psychischer Gesundheit könne also gar nicht früh genug beginnen.

Was stärkt, was kränkt mich?

Das Präventionsprojekt "Voll im Leben – voll im Ich" wurde gestern präsentiert, und die besten Arbeiten der Schüler wurden prämiert. Elf Schulen und insgesamt 300 Kinder und Jugendliche haben mitgemacht. "Ich war berührt von der Offenheit der Jugendlichen. Sie haben sich mit vielen Fragen zur psychischen Gesundheit beschäftigt: Was stärkt mich, was kränkt mich, was hält mich gesund?", sagt Bettina Stadlmayr, Abteilungsleiterin für Prävention in der OÖGKK. Es ging um Selbstbestimmung, Freiheit, Schönheit und Selbstbewusstsein, um Mobbing und Scheidung und ums Thema Beziehungen. Prämiert wurden das Hamerlinggymnasium (Linz), die NMS Perg und die NMS St. Leonhard. (ried)

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